Elfis Salon: Das Stempelfräulein
Ich will unsterblich werden!
Theaterstück als szenische Lesung von Elfi Schweiger mit Mathias Schlung und Nini Stadlmann
Inhalt
Friederike Beer, die Tochter der Besitzerin der berühmten Kaiserbar, nimmt nach der Schule Schauspielunterricht und wird Modell für die Kleider der Wiener Werkstätte. Seit ihrer Kindheit ist sie mit dem Industriellensohn und Maler Hans Böhler befreundet, er malte die Siebzehnjährige als „Stehender weiblicher Akt“ (1908). Das Bild wurde in der Wiener Secession ausgestellt.
Beide Familien sind gegen eine Liaison, doch im Jahr 1912 läßt Böhler seiner Freundin eine Wohnung von Josef Hoffmann einrichten. Als Böhlers Geliebte verkehrt Friederike Beer mit vielen Künstlern der Wiener Secession. 1914 malt Egon Schiele ein Porträt von ihr. Nach Beers eigener Aussage hat ihr Hans Böhler im Jahr 1915 ein besonderes Geschenk versprochen, eine Perlenkette. Sie aber wünscht sich stattdessen ein Porträt von Gustav Klimt. Dieser sträubt sich zunächst, doch als Fritzi ihm erwidert: „Durch ein Klimt Portrait will ich unsterblich werden“, nimmt er den Auftrag an.
Das Porträt wurde Anfang 1916 fertiggestellt.
