Nicole Lubinger und Rafał Tomkiewicz als Cleopatra und Julius Cäsar in einem goldenen Cadillac, dahinter die drei Nirenas
Nicole Lubinger, Rafał Tomkiewicz, Kayo Nakai, Vania Hristova, Beth Jones
© SLT / Tobias Witzgall
Melissa Zgouridi und Michael Schober
Melissa Zgouridi und Michael Schober
© SLT / Tobias Witzgall
Yevheniy Kapitula, Kayo Nakai, Beth Jones
Yevheniy Kapitula, Kayo Nakai, Beth Jones
© LTH
Valeria Girardello und Chor
Valeria Girardello und Chor
© LTH
Valeria Girardello und Chor
Valeria Girardello und Chor
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Rafał Tomkiewicz und Chor
Rafał Tomkiewicz und Chor
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Rafał Tomkiewicz und Valeria Girardello
Rafał Tomkiewicz und Valeria Girardello
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Ensemble
Ensemble
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Beth Jones, Vania Hristova, Nicole Lubinger, Kayo Nakai und Chor
Beth Jones, Vania Hristova, Nicole Lubinger, Kayo Nakai und Chor
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Rafał Tomkiewicz und Nicole Lubinger
Rafał Tomkiewicz und Nicole Lubinger
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Rafał Tomkiewicz
Rafał Tomkiewicz
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Rafał Tomkiewicz
Rafał Tomkiewicz
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Emmanouil Marinakis und Daniele Macciantelli
Emmanouil Marinakis und Daniele Macciantelli
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Nicole Lubinger
Nicole Lubinger
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Nicole Lubinger und Rafał Tomkiewicz
Nicole Lubinger und Rafał Tomkiewicz
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Ensemble
Ensemble
© LTH
Ensemble
Ensemble
© LTH
Ensemble
Ensemble
© LTH

Giulio Cesare

Georg Friedrich Händel

Opera Seria in drei Akten · Libretto von Nicola Francesco Haym

Premiere: 17. Jänner 2026 / Landestheater

Inhalt

Intrigante Männer, politische Machtspiele und selbstbewusste Frauen gibt es nicht erst in Zeiten von Hollywood-Blockbustern! Georg Friedrich Händel wusste mit dem antiken Stoff über Julius Cäsar bereits 1724 gekonnt umzugehen: Giulio Cesare kommt nach Ägypten, um den jungen König Ptolemäus zu besiegen und die politische Lage zu stabilisieren. Doch der ägyptische Thron ist umkämpft, da Ptolemäus’ Schwester Cleopatra ihre Macht zurückerobern will. Sie verbündet sich mit Cesare, den ihre Intelligenz und Schönheit faszinieren und er verhilft ihr zum Sturz ihres Bruders.

Die Intrigen nehmen ihren Lauf: Cesare wird von seinen eigenen Verbündeten verraten, doch durch Cleopatras kluge List und Cesares militärische Überlegenheit gelingt es, Ptolemäus zu besiegen. Cleopatra wird die neue Herrscherin Ägyptens, Cesare geht als Sieger hervor. Die Oper endet mit einer Vereinigung von politischer Macht und persönlicher Leidenschaft; Cesare und Cleopatra bauen zusammen eine neue Zukunft auf.

Die komplexen politischen Machenschaften von Julius Cäsar waren bereits zu Händels Lebzeiten sagenumwoben und wurden ausgeschmückt: Der Komponist erschuf gemeinsam mit Nicola Francesco Haym mit „Giulio Cesare in Egitto“ ein Werk zwischen Fakten und Fiktion und dramatisierte diesen Lebensabschnitt des römischen Kaisers auf meisterhafte Weise.

Georg Friedrich Händel (1685–1759) gilt bis heute als einer der zentralsten Komponisten seiner Zeit. Seine Musik fesselt das Publikum mit kraftvollen Melodien und dramatischen Klängen, die noch heute in Konzertsälen und Opernhäusern begeistern. Bereits mit 19 Jahren eroberte er die Opernwelt: Er wirkte in Deutschland, Italien und später in London. Hier komponierte er auch „Giulio Cesare“ und profitierte bereits von seiner erfolgreichen Karriere als Opernkomponist.

Extravaganz, Entertainment und Prunk: Das Regieteam Carlo Massari und Chiara Osella beweist, dass Oper zeitlos sein kann. Mit ihren Erfahrungen in den Bereichen Choreographie und Gesang ergänzen sich die beiden Regisseur*innen bereits seit Jahren ideal bei internationalen Projekten. Gemeinsam mit Bühnenbildnerin Eleonora De Leo und Kostümbildnerin Emilia Zagnoli feiert das Team mit der Inszenierung von „Giulio Cesare“ sein Debüt am Salzburger Landestheater.

Dauer: 3 Std. 5 Min. / eine Pause

Die Werkeinführung findet jeweils 45 und 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung statt.

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Pressestimmen

„Mit dem Ensemble kann man lachen, mitfühlen, sich fürchten. Es ereignet sich vorbildlich lebendiges, vitales Theater trotz aller Dacapo-Arien-Virtuosität. Ja eben diese wird für phantastische Komik genützt. Sonst oft oberflächlich ermüdend wirkende Stimmartistik wird zum inneren Ausdruck, kokett nach außen projiziert etwa von der grandios zwischen Tragik und Lebenslust pendelnden Cleopatra der sopranfunkelnden Nicole Lubinger.“

DrehPunktKultur

„Carlo Benedetto Cimento formt am Pult des Mozarteumorchesters einen vibratolosen, hochenergetischen Klang, der die Dramatik der Musik entfesselt. Die Sänger werden vom Kapellmeister auf Händen getragen und können ihre Stimmen ohne großen Nachdruck entfalten.“

Salzburger Nachrichten

Ausgewählter Termin

Mi. 25.02.2026 19.30

Salzburger Landestheater

Audioeinführung

von Flora Riezinger

Besetzung (am 25.02.2026)

Musikalische Leitung Carlo Benedetto Cimento

Dirigat Carlo Benedetto Cimento

Regie, Konzept, Choreografie Chiara Osella
Carlo Massari

Bühne Eleonora De Leo

Kostüme Emilia Zagnoli

Videodesign Tobias Witzgall
NABA: Milan and Rome (KI-Animationen)

Musikalische Einstudierung Wolfgang Götz

Choreinstudierung Mario El Fakih


RÖMER

Giulio Cesare Rafał Tomkiewicz

Cornelia Melissa Zgouridi

Sesto Pompeo Marzia Marzo

Curio Daniele Macciantelli

ÄGYPTER

Cleopatra Nicole Lubinger

Tolomeo Valeria Girardello

Achilla Yevheniy Kapitula

Nireno Vania Hristova
Beth Jones
Kayo Nakai

-

Orchester Mozarteumorchester Salzburg

Chor Chor des Salzburger Landestheaters

Solohorn Rob van de Laar

Continuo Juliane Sophie Ritzmann
Marco Baronchelli
Claudia Cecchinato

Content Notes

In dieser Inszenierung werden Tod und körperliche Gewalt thematisiert. Alkoholkonsum und Glücksspiele werden auf der Bühne gezeigt.