• Hänsel und Gretel / Franz Supper und Kinderchor
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Hänsel und Gretel / Franz Supper, Elisabeth Jansson, Athanasia Zöhrer und Kinderchor
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  • Hänsel und Gretel / Elisabeth Jansson und Athanasia Zöhrer
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  • Hänsel und Gretel / Athanasia Zöhrer und Elisabeth Jansson
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  • Hänsel und Gretel / Elisabeth Jansson, Anna Maria Dur und Athanasia Zöhrer
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  • Hänsel und Gretel / Elisabeth Jansson und Athanasia Zöhrer
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  • Hänsel und Gretel / Anna Maria Dur und Jukka Rasilainen
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  • Hänsel und Gretel / Kinderchor
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  • Hänsel und Gretel / Franz Supper
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  • Hänsel und Gretel / Franz Supper
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  • Hänsel und Gretel / Franz Supper, Athanasia Zöhrer und Elisabeth Jansson
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  • Hänsel und Gretel / Rowan Hellier
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  • Hänsel und Gretel / Rowan Hellier, Elisabeth Jansson und Athanasia Zöhrer
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  • Hänsel und Gretel / Elisabeth Jansson, Athanasia Zöhrer und Kinderchor
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  • Hänsel und Gretel / Elisabeth Jansson, Athanasia Zöhrer und Kinderchor
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  • Hänsel und Gretel / Tamara Ivaniš und Elisabeth Jansson
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  • Hänsel und Gretel / Elisabeth Jansson und Athanasia Zöhrer
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Hänsel und Gretel / Athanasia Zöhrer und Elisabeth Jansson
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Hänsel und Gretel / Athanasia Zöhrer und Elisabeth Jansson
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Hänsel und Gretel / Athanasia Zöhrer und Elisabeth Jansson
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Hänsel und Gretel / Athanasia Zöhrer und Elisabeth Jansson
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Hänsel und Gretel / Franz Supper
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  • Hänsel und Gretel / Elisabeth Jansson und Franz Supper
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  • Hänsel und Gretel / Pierre Caesar
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Hänsel und Gretel / Pierre Caesar
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  • Hänsel und Gretel / Elisabeth Jansson, Athanasia Zöhrer und Kinderchor
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  • Hänsel und Gretel / Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdinck / Märchenoper in drei Bildern / Nach der Dichtung von Adelheid Wette

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Premiere: 30.10.2016

Inhalt

Als die Mutter von Hänsel und Gretel nach Hause kommt, traut sie ihren Augen nicht: Die Geschwister toben und tanzen ausgelassen herum und trotzen ihren knurrenden Mägen, anstelle die ihnen aufgetragenen Hausarbeiten zu erledigen. Die kostbare Milch, die die Nachbarin der Familie geschenkt hat, fällt durch eine unbedachte Bewegung der Mutter auf den Boden. Fassungslos und voller Zorn schickt sie ihre Kinder zum Beerensammeln in den Wald, während sie über die Armut der Familie verzweifelt. Als der Vater Peter Besenbinder freudig über einen ungewöhnlich erfolgreichen Arbeitstag nach Hause kehrt – ihm wurden alle Besen auf einmal abgekauft –  ist er entsetzt: Die böse Knusperhexe in ihrem zuckersüßen Häuschen voller Salzburger Leckereien treibt doch im Wald ihr Unwesen! Voller Sorge machen sich die Eltern auf die Suche nach ihren Kindern, die sich mittlerweile in dem geheimnisvollen Märchenwald verirrt haben und auf seltsame Wesen treffen…

„Hänsel und Gretel“ zählt zu den beliebtesten und meistgespielten Opern weltweit und fasziniert seit seiner Uraufführung am 23. Dezember 1893 unter dem Dirigat von Engelbert Humperdincks engen Freund Richard Strauss Groß und Klein gleichermaßen, besonders in der süßen Vorweihnachtszeit. Das mag wohl auch daran liegen, dass „Hänsel und Gretel“ ursprünglich für die Kinder der Familie Wette, Humperdincks Nichten und Neffen, entstanden ist und somit von Anfang an als Familienstück konzipiert worden ist. Die Melodien zu Adelheid Wettes Versen fanden innerhalb der Familie so großen Zuspruch, dass Humperdinck dazu gedrängt wurde, ein abendfüllendes Stück daraus zu komponieren.  

Nach einer Singspielfassung stellte Humperdinck 1893 die durchkomponierte Fassung fertig. Ihr imposanter Orchesterklang zeichnet tonmalerisch die unheimlichen Geräusche und Schatten des nächtlichen Waldes nach. Volksliedhafte Melodien wie „Suse, liebe Suse“, „Brüderchen, komm tanz‘ mit mir“ oder „Ein Männlein steht im Walde“ begeistern ebenso wie die gruselig absurden Lieder der Knusperhexe oder der wunderschöne Abendsegen, der sich leitmotivisch durch das ganze Stück zieht.

In der spektakulären Kulisse der Felsenreitschule inszeniert Johannes Reitmeier, Intendant des Tiroler Landestheaters, in der Ausstattung von Court Watson das Märchenspiel für die ganze Familie. Musikalisch brilliert das Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Adrian Kelly.

Dauer: ca. 2 h 15 min / inkl. Pause

Pressestimmen

„Als Gastregisseur war Johannes Reitmeier zugange, der Intendant des Tiroler Landestheaters. Er bewältigt die Aufgabe, den Natur- und den Kunst-Ort zusammenzubringen, handwerklich so sauber und ordentlich, wie es die gesamte Produktion ist. […] Franz Supper jedenfalls, Salzburgs Hexe vom Dienst (in drei Intendanzen spielte er die Paraderolle bereits), liefert mehr als eine lustige Figur, lässt immer bedrohliche Untertöne mitschwingen, ohne unsympathisch zu werden. Er gibt auch der Musik Humperdincks das nötige Gewicht so wie die exzellente, herbreizende Gretel Athanasia Zöhrer und ihr Bruder, die mit schönem, rundem Mezzo ausgestattete Elisabeth Jansson. […] Einem Erfolg für die und mit der Familie steht also nichts im Weg.“

Salzburger Nachrichten

„Der Lorbeer des Abends gebührt dem Mozarteumorchester, das unter Adrian Kelly Humperdincks wunderbare Musik zum Leuchten bringt und das Auditorium der Felsenreitschule in die Zauberklänge in Wagnerdimension eintaucht. Die Musiker bringen die schlichten Weisen eingängig phrasiert, filigran zart bis tänzerisch beschwingt und lassen im Gegenzug üppige Klangwogen zum herrlichen Klangbad aufrauschen. Jukka Rasilainen und Anna Maria Dur reüssieren als stimmgewaltiges Elternpaar. Elisabeth Jansson und Athanasia Zöhrer sind als Hänsel und Gretel ein lustiges spielgewandtes Geschwisterpaar. Beide singen mit klingender Verve und sicherem, mühelos wirkenden Stimmeinsatz. Einstimmiger großer Applaus!“

Passauer Neue Presse