• Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Robert Zalmann und Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Britta Bayer, Christoph Luser und Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Genia Maria Karasek und Walther Sachers
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Genia Maria Karasek, Walther Sachers und Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Genia Maria Karasek und Gregor Schulz
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz und Hanno Waldner
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz und Simon Buchegger
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Christoph Luser
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz und Britta Bayer
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Christoph Luser und Britta Bayer
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Christoph Luser und Britta Bayer
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz, Christoph Luser und Britta Bayer
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Genia Maria Karasek und Britta Bayer
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Britta Bayer und Genia Maria Karasek
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Genia Maria Karasek
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Genia Maria Karasek
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz, Genia Maria Karasek und Hanno Waldner
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gregor Schulz und Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger

Hamlet

William Shakespeare

Prinz von Dänemark / Ein Trauerspiel

Premiere: 06.10.2018 / Landestheater

Inhalt

Der König von Dänemark ist tot. Claudius, sein Bruder, war nur allzu schnell bereit, die verwitwete Königin Gertrud zu heiraten und selbst den Königsthron zu besteigen. Seitdem geht nachts ein Geist um auf der Burg Helsingör, der dem verstorbenen König erschreckend gleicht. Er hat eine Botschaft für den jungen Prinzen und Thronfolger Hamlet: Es war Mord.

Hamlet stellt sich zum Schein wahnsinnig, um die Hintergründe dieses Verbrechens aufzuklären. Mit den Mitteln des Theaters will er den Täter entlarven: Die Aufführung einer reisenden Schauspielertruppe soll den Brudermörder Claudius mit seiner eigenen Tat konfrontieren. Währenddessen braut sich ein anderes Unglück zusammen: Am Hof wird vermutet, dass die Ursache von Hamlets Wahnsinn in seiner unerfüllten Liebe zu Ophelia liegt, der schönen Tochter des Kämmerers Polonius – ein fatales Missverständnis, das letztlich mehrere Leben kosten wird …

Shakespeares berühmtes Werk, entstanden vermutlich 1601–1602, ist eines der meistgespielten Dramen der Weltliteratur und hat bereits zu verschiedensten Deutungen herausgefordert: Der Untergang eines handlungsunfähigen Grüblers oder konkrete politische Machtkämpfe um die Thronfolge? Rachetragödie, Staats- oder Familientragödie? Ist der melancholische Prinz Hamlet dem Ödipus ähnlich oder doch mehr dem Muttermörder Orest? Und wie unschuldig ist Gertrud, die Königin, wirklich an dem Geschehen?

Verfolgt vom Geist des Vaters und umgeben von falschen Freunden und echten Feinden ist Hamlet eingesponnen in ein dunkles Gefüge von Verstrickungen, in familiäre und gesellschaftliche Machtstrukturen, die eine schuldlose, selbstbestimmte Existenz unmöglich machen. Die Mischung aus Kriminal- und Liebesgeschichte und philosophischer Abhandlung über Sinn und Wert des Lebens hat dieses vieldeutige Stück Shakespeares (1564–1616) zu einem Schlüsselwerk der Neuzeit gemacht.


Ein Erfolgsteam geht erneut an den Start: Alexandra Liedtke hat ihr „Don Carlos“-Team um sich, wenn sie heuer erstmals in Salzburg Shakespeare inszeniert: Mit Bühnenbildner Raimund Orfeo Voigt hat sie bereits zahlreiche Inszenierungen erarbeitet. Johanna Lakner hat nach „Don Carlos“ auch die Kostüme für „Hoffmanns Erzählungen“ geschaffen. Karsten Riedel ist als Komponist und Live-Musiker ein kongenialer Partner.

Dauer: 2 h 15 min / eine Pause

Pressestimmen

"In guter Shakespeare-Manier wird mit wenigen Requisiten, dafür mit vielen prägnanten, durchwegs heutigen Kostümen von Johanna Lakner auf kahler Bühne gespielt, für die Raimund Orfeo Voigt vier rechteckig durchbrochene Wände hintereinander so hin- und herschiebt, dass verschiedene Formate entstehen – sei´s saalartiger Raum oder schmale Gassen. Indem den Schauspielern alle Entfaltung ermöglicht wird, gelingt etwas: ein exzellenter Text wird gut gesprochen. All dies ergibt eine frische, jugendlich schwungvolle, aber nicht minder tragischen Inszenierung.“

Salzburger Nachrichten

"Alexandra Liedtkes famose, starke Shakespeare-Inszenierung am Landestheater.

Hamlet, eigentlich noch ein Kinde, das im Pubertätssprung in grausame Rachereife getrieben wird, ist ein melancholischer Zweifler. Schwach, seiner Umgebung ausgeliefert, er will Moral und Aufrichtigkeit, das Machtkartell am Königshof macht ihn zum Mörder.

Wie Gregor Schulz den Hamlet spielt, figuriert, auslebt, in ihm leidet, ist ein Ereignis.“

Kronen Zeitung

"Die Geschichte ist kompakt inszeniert, konzentriert das übliche “Hamlet”-Personal auf sechs zentrale Rollen. Im Mittelpunkt steht der vom Tod des Vaters erschütterte Hamlet, der vom jungen Gregor Schulz mit großer Intensität gespielt wird.[...]

Eine der stärksten Szenen ist jene, in der ein von Oberkämmerer Polonius (Walter Sachers) engagierter Puppenspieler (Simon Buchegger) auftritt, um Hamlet zu zerstreuen und seinen Wahn zu bannen. Der Puppenspieler betört mit seinen weißen Handmasken Hamlet. Es ist ein Moment, in dem die Zeit kurz still zu stehen scheint. Bis Hamlet die Idee kommt, mit der Kraft des Schauspiels den König, seinen Onkel und Stiefvater Claudius - von Christoph Luser als aalglatter, ehrgeiziger Karrierist in Slim-Fit-Anzügen verkörpert - zum Geständnis des Brudermordes zu bewegen. Doch der Plan misslingt, Claudius sinnt nach Möglichkeiten, den ihm gefährlich werdenden Neffen und Stiefsohn Hamlet zu beseitigen.

Eine eindrucksvolle Inszenierung, die vom Publikum mit lang anhaltendem Applaus belohnt wurde.“

APA