Ensemble
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© Anna-Maria Löffelberger
Maximilian Paier und Sarah Zaharanski
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Sarah Zaharanski
Sarah Zaharanski
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Sarah Zaharanski
Sarah Zaharanski
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Georg Clementi und Lisa Fertner
Georg Clementi und Lisa Fertner
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Lisa Fertner und Ensemble
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Maximilian Paier, Aaron Röll und Georg Clementi
Maximilian Paier, Aaron Röll und Georg Clementi
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Maximilian Paier
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Axel Meinhardt und Christoph Wieschke
Axel Meinhardt und Christoph Wieschke
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Sarah Zaharanski und Aaron Röll
Sarah Zaharanski und Aaron Röll
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Aaron Röll, Christoph Wieschke und Axel Meinhardt
Aaron Röll, Christoph Wieschke und Axel Meinhardt
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Ensemble
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Aaron Röll und Sarah Zaharanski
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Lisa Fertner, Georg Clementi und Ensemble
Lisa Fertner, Georg Clementi und Ensemble
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Lisa Fertner und Georg Clementi
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Georg Clementi und Lisa Fertner
Georg Clementi und Lisa Fertner
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Maximilian Paier
Maximilian Paier
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Lara Roth, Maximilian Paier und Elisabeth Mackner
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Georg Clementi und Maximilian Paier
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Maximilian Paier und Ensemble
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Sarah Zaharanski
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Maximilian Paier
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Maximilian Paier, Elisabeth Mackner, Mario Oberascher und Georg Clementi
Maximilian Paier, Elisabeth Mackner, Mario Oberascher und Georg Clementi
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Maximilian Paier
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Christoph Wieschke und Axel Meinhardt
Christoph Wieschke und Axel Meinhardt
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Maximilian Paier
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Lisa Fertner und Maximilian Paier
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Sarah Zaharanski, Axel Meinhardt und Ensemble
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Sarah Zaharanski, Axel Meinhardt und Melanie Haberlander
Sarah Zaharanski, Axel Meinhardt und Melanie Haberlander
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Sarah Zaharanski und Axel Meinhardt
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Sarah Zaharanski
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Maximilian Paier, Georg Clementi, Lisa Fertner und Ensemble
Maximilian Paier, Georg Clementi, Lisa Fertner und Ensemble
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Maximilian Paier und Lisa Fertner
Maximilian Paier und Lisa Fertner
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Sarah Zaharanski
Sarah Zaharanski
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Sarah Zaharanski
Sarah Zaharanski
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Sarah Zaharanski und Aaron Röll
Sarah Zaharanski und Aaron Röll
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Sarah Zaharanski und Aaron Röll
Sarah Zaharanski und Aaron Röll
© Anna-Maria Löffelberger

Kasimir und Karoline

Ödön von Horváth

Premiere 7. Mai 2022 / Theaterzelt

Inhalt

Das Theaterzelt finden Sie am Messegelände: Messezentrum 1, 5020 Salzburg. Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier.
Zum kulinarischen Angebot im Cicruszelt kommen Sie hier.

Hereinspaziert! Vergnügungen aller Art für Groß und Klein, Arm und Reich verspricht das Oktoberfest – und Karoline will sich amüsieren. Hoch hinaus strebt sie – auf der Achterbahn und im Leben. Kasimir kann nicht mithalten. Gestern arbeitslos geworden, ist ihm heute nicht nach Vergnügen, nicht ohne Geld in der Tasche. Karoline macht sich los von ihm, stürzt sich abgestoßen von Kasimirs Schwermut ins Vergnügen und lässt sich von zahlungskräftigen Männern einladen. Derweil trifft Kasimir den Merkl Franz, einen alten Bekannten, der ihn in kleinkriminelle Machenschaften lockt. Wie Magneten umkreisen sich Kasimir und Karoline, ziehen einander an, stoßen sich ab, missverstehen sich, haben keine gemeinsame Zukunft.

Wie ihnen geht es der ganzen Gesellschaft, ein Riss geht durch Beziehungen, unterschiedliche soziale Realitäten lassen sich nicht verbinden; Konsumrausch auf der einen Seite, Perspektivlosigkeit und Existenzangst auf der anderen, sind keine gute Basis für Liebe und Leben. Kasimir und Karoline verlieren sich allmählich aus den Augen – wörtlich und im übertragenen Sinn. Die Liebe ist ein höchst flüchtiges Gefühl inmitten festgefügter gesellschaftlicher Verhältnisse und Regeln.

Horváths 1932 uraufgeführtes Stück zeichnet eine Gesellschaft, die bestimmt ist von Wettbewerbs- und Konkurrenzdruck – in ökonomischen wie auch in zwischenmenschlichen Beziehungen.

 

Ödön von Horváth (1901–1938) wuchs in Belgrad, München, Pressburg und Wien auf. Er studierte in München und lebte im oberbayerischen Murnau und in Berlin. 1933 übersiedelte Horváth nach immer heftigeren Anfeindungen nach Wien und hatte Aufführungsverbot in Deutschland. Er starb am 1. Juni 1938 in Paris, als er während eines Gewitters auf der Champs-Élysées von einem herabfallenden Ast getroffen wurde.

Carl Philip von Maldeghem inszenierte in der Spielzeit 2018/2019 in Salzburg Ödön von Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“. Während der Sanierung des Landestheaters steht nun „Kasimir und Karoline“ auf dem Programm – das Stück, auf dem Münchner Oktoberfest spielend, scheint prädestiniert für eine Aufführung im Theaterzelt. Stefanie Seitz entwirft Bühnenraum und Kostüme.

Dauer: 2 Stunden und 10 Minuten mit einer Pause (20 Minuten)

Pressestimmen

Die Inszenierung von Carl Philip von Maldeghem unter der Dramaturgie von Christina Piegger gestaltete sich kurzweilig, minutenlanger Applaus honorierte die schauspielerische Gesamtleistung.

APA

Das erste Stück im Zelt passt ideal: Das Milieu in Ödön von Horváths „Kasimir und Karoline“ mit Fahrgeschäften, Karussellen wie Buden des Oktoberfests samt vergnügungslustigen Besuchern ähnelt den Artisten und der Stimmung im Zirkus. […] Während die Schauspieler in der Manege fast keine Requisiten haben, nur im zweiten Teil sind Biertisch und –bänke aufgestellt, beherrscht ein Wheel of Steel das Bühnenbild.

Salzburger Nachrichten

Das Publikum war vom Zirkusflair begeistert. Der Theaterklassiker spielt in der Originalfassung am Oktoberfest, das ist wie gemacht für eine Inszenierung in der Manege.

ORF Salzburg

Das Premierenpublikum hat die Produktion entsprechend honoriert und signalisiert, dass ihm nichts abgegangen ist in dieser Stück-Nacherzählung. Sie lebt davon, dass der Intendant sein Ensemble richtig gut kennt und sehr typengerecht besetzt hat.

Das gewaltig große Wheel of Steel, das Bühnenbildnerin Stefanie Seitz als einziges wichtiges Requisit hat bauen lassen, ist ein für das Gefühls-Auf-und-Ab anschauliches Metaphern-Gerät: eine Kombination aus Rundschaukel mit zwei Hamsterrädern.

DrehPunktKultur

Das Publikum ist mittendrin, muss in der ersten Reihe die Nase einziehen oder sich den neugierigen Hals verrenken, wenn vergnügungstolle Oktoberfestgäste aus allen Richtungen dahertoben . [...] Das Premierenpublikum erlebt theatrale Höhenflüge im Zirkuszelt.

Passauer Neue Presse