Chor und Extrachor des Landestheaters, Philharmonia Chor Wien und Mozarteumorchester Salzburg
Chor und Extrachor des Landestheaters, Philharmonia Chor Wien und Mozarteumorchester Salzburg
© Anna-Maria Löffelberger
Raimundas Juzuitis und Chor
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Ensemble
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Alexander Krasnov und Jacquelyn Wagner
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Jacquelyn Wagner und Alexander Krasnov
Jacquelyn Wagner und Alexander Krasnov
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Benjamin Bruns, Jacquelyn Wagner und Ensemble
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Miina-Liisa Värelä, Raimundas Juzuitis, Pavel Kudinov, Alexander Krasnov und Chor
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Miina-Liisa Värelä und Alexander Krasnov
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Miina-Liisa Värelä
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Jacquelyn Wagner
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Miina-Liisa Värelä und Jacquelyn Wagner
Miina-Liisa Värelä und Jacquelyn Wagner
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Alexander Krasnov
Alexander Krasnov
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Jacquelyn Wagner und Chor
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Jacquelyn Wagner, Benjamin Bruns und Chor
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Benjamin Bruns und Jacquelyn Wagner
Benjamin Bruns und Jacquelyn Wagner
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Jacquelyn Wagner und Benjamin Bruns
Jacquelyn Wagner und Benjamin Bruns
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Jacquelyn Wagner und Benjamin Bruns
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Jacquelyn Wagner, Alexander Krasnov und Benjamin Bruns
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Ensemble
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Jacquelyn Wagner
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Benjamin Bruns
Benjamin Bruns
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Benjamin Bruns, Jacquelyn Wagner und Ensemble
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Pavel Kudinov, Benjamin Bruns, Raimundas Juzuitis, Jacquelyn Wagner und Chor
Pavel Kudinov, Benjamin Bruns, Raimundas Juzuitis, Jacquelyn Wagner und Chor
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Jacquelyn Wagner
Jacquelyn Wagner
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Ensemble
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Lohengrin

Richard Wagner

Romantische Oper / Dichtung vom Komponisten

Premiere: 2.11.2019 / Felsenreitschule

Inhalt

Die Legende um den Heiligen Gral, um etwas geheimnisumwoben Hoheitsvolles, hatte es Richard Wagner angetan. Im Wagnerschen Mythen-Universum, das zwar von Legenden und historischen Begebenheiten inspiriert ist, und dennoch ein eigenständiges „Raum-Zeit-Gefüge“ entwirft, ist Lohengrin der Sohn des Gralskönigs Parsifal, der in der fernen Burg Montsalvat residiert. Lohengrin erscheint als „strahlender Schwanenritter“ im Herzogtum Brabant, um einer bedrängten, jungen Frau und Reichserbin – Elsa – aus der Patsche zu helfen. Sie ist des Brudermordes angeklagt, aber unschuldig.

Allerdings darf niemand von Lohengrins Herkunft wissen. Nicht einmal nach ihrem Namen darf die edle Gestalt gefragt werden. Wenn es doch jemand wagt, muss der Gralsritter, so will es die Vorsehung, die unwürdige Gesellschaft wieder sich selbst überlassen.

Dass sich daraus Konflikte ergeben, liegt nahe. Die einen sind entzückt von Lohengrins überirdischer Erscheinung, die sie ohne weiteres an einen Gottgesandten glauben lässt. Die anderen vermuten einen bösen Zauber hinter der Lichtgestalt. Und Elsa – zwischen Glauben und Zweifel hin- und hergerissen – steht dazwischen. Letztlich führt ihre Neugier in die Katastrophe: Noch im Brautgemach stellt Elsa die verbotene Frage…

Richard Wagner (1813–1883) hatte 1848 die Partitur des „Lohengrin“ abgeschlossen, die Dresdner Intendanz lehnte jedoch die Aufführung ab, da Wagner aufgrund seiner politischen Ansichten in Ungnade gefallen war. 1849 musste er aufgrund seiner Teilnahme an der Revolution ins Exil gehen, sodass die Uraufführung von „Lohengrin“ erst 1850 in Weimar in Abwesenheit Wagners stattfand. Ganze elf Jahre später erlebte der Komponist sein Werk in Wien zum ersten Mal.

Mit der Musikalischen Leitung des „Lohengrin“ gibt Leslie Suganandarajah in der Felsenreitschule sein Debüt als Musikdirektor des Landestheaters. Als Gast dirigierte er in der Spielzeit 2017/2018 bereits mit großem Erfolg die Ballettproduktion „Cinderella“. Roland Schwab studierte Musiktheater-Regie bei Götz Friedrich in Hamburg und zeichnete für viel besprochene Inszenierungen an der Deutschen Oper Berlin und der Bayerischen Staatsoper verantwortlich.

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: 4 h 30 min/ 2 Pausen (1. Akt 60 min / 2. Akt 90 min / 3. Akt 70 min)

Werkeinführung: 30 min vor Beginn

Pressestimmen

"Es ist ein musikalisch, sängerisch, darstellerisch und szenisch spannender "Lohengrin" [...]. Suganandarajah und das Orchester betören mit einer Wagner-Lesart, in der man sich träumend verlieren möchte, gäbe es nicht in praktisch jedem Moment spannungsvolle Details zu erleben. Die höfischen Festfanfaren etwa bringt Suganandarajah geradezu zum Swingen."

Der Standard

"Benjamin Bruns stattet Lohengrin mit geschmeidiger stimmlicher Flexibilität aus, besticht mit wohlklingend lyrischer Klanggestaltung, die dennoch tragfähig ist, kann aber auch, wo nötig, tenorale Kraft mit metallischem Glanz entfalten. [...] Als neuer Musikdirektor des Landestheaters gibt Leslie Suganandarajah mit der musikalischen Leitung seinen Einstand und sein Dirigat fällt überzeugend aus. Er besinnt sich mit dem Mozarteumorchester auf die Qualitäten der Partitur, holt feine Details an die Oberfläche, bringt auch den breiten Atem der musikalischen Charakteristik großflächig zum Tragen."

Reichenhaller Tagblatt

„Landestheater in der Felsenreitschule: LOHENGRIN-Premiere

Gestern Abend wartete das Landestheater Salzburg in der Felsenreitschule mit einer fulminanten „Lohengrin“-Premiere in der Regie von Roland Schwab auf, die ohne Weiteres auch bei den Sommer-Festspielen Staat gemacht hätte.

Benjamin Bruns singt den „Schwanen“-Ritter mit einem klangvollen lyrischen Tenor, der im 3. Akt auch zu Attacke fähig ist. Jacquelyn Wagner ist eine nahezu perfekte Elsa mit einem alle Facetten der Rolle auslotenden Sopran und emphatischem Spiel. Mit diesem „Lohengrin“ hat das Landestheater Salzburg ein Zeichen gesetzt, dass die Werke Richard Wagners nahezu unerschöpflich zu interpretieren sind. Bravo!“

Online Merker

„Hoffnung an der Absturzstelle

Bei der Premiere einer spektakulären Wagner-Produktion des Salzburger Landestheaters am Samstag gab es viel Jubel. Hier und heute spielt das Ganze, ohne dass die Regie plump aktuelle Hoffnungsträger aus Politik und Gesellschaft – Obama, Macron, Greta – bemüht.“

Münchner Merkur

„Bruchlandung des Glaubens

Da hat sich die Maschine der Brabant-Air, zu erkennen am gelben Löwen auf dem Seitenruder, auf dem Weg von Antwerpen nach Salzburg wohl in der Landebahn geirrt: Jedenfalls krachte der Jet genau auf die vierzig Meter breite Bühne der Felsenreitschule.

Ausstatter Piero Vinciguerra und Regisseur Roland Schwab haben also ein optisch ganz lautes Ausrufezeichen gesetzt bei ihrem "Lohengrin": Nicht nur, dass sie raumfüllend die Ruine eines Passagierflugzeugs im Original-Maßstab zeigen, es wird auch auf den ersten Blick deutlich, was sie damit meinen.

Es sind klare Botschaften und eindeutige Bilder, die diesen "Lohengrin" kennzeichnen. Insgesamt eine gewaltige Kraftanstrengung für das vergleichsweise kleine Salzburger Landestheater, das es geschafft hat, einen unterhaltsamen, bildmächtigen "Lohengrin" zu wuppen.“

Bayerischer Rundfunk

„Eine wilde Seherin hat alles im Griff

Das Landestheater entschied sich für die Felsenreitschule, um die Geschichte vom Schwanenritter zu erzählen – und den neuen Musikdirektor einzuführen. Leslie Suganandarajah hatte bereits 2018 im Ballett „Cinderella“ aufhorchen lassen, sein erstes Operndirigat bestätigt die positiven Eindrücke von damals. Von Anfang an erzeugt der 35-jährige einen präzisen, transparenten und doch sinnlichen Klang, wählt kluge Tempi, um tief in die Vielfalt der Orchesterstruktur einzutauchen. Das Mozarteumorchester entwickelte prächtige Farben, Suganandarajah dimmt den Riesen-Klangkörper zumeist verblüffend sängerdienlich.“

Salzburger Nachrichten

„Ein zweischneidiges Ritterschwert

Mein lieber Schwan: Regisseur Roland Schwabinszeniert unter der musikalischen Leitung von Leslie Suganandarajah Wagners Romantik-Oper. Das Bühnenbild in der Salzburger Felsenreitschule ist ein Schocker und Richard Wagners Musik hat nichts von ihrem göttlichen Abglanz verloren.“

Kronenzeitung

"Der Tenor Benjamin Bruns ist ein Lohengrin aus dem Bilderbuch, seine Stimme geschmeidig und strahlend in allen Lagen. „Spitzentöne“ werden von ihm nicht angesteuert, sondern wie selbstverständlich eingebettet in die großen Linien. Stupend ist die Textverständlichkeit dieses Wagner-Sängers von Rang. [...] Die nämlichen Stimm-Qualitäten, wie ihr Retter und Erlöser, entfaltet im Sopranfach Jacquelyn Wagner als Elsa von Brabant. [...] Auf der dunklen Seite der Macht überzeugen Alexander Krasnov als Friedrich von Telramund und ganz besonders Miina-Liisa Värelä als dämonisch präsente und stimmlich überragende Ortrud."

DrehPunktKultur

Ausgewählter Termin

Mi. 20.11.2019 18.00

Felsenreitschule

Werkeinführung: 17.30 Uhr

Besetzung (am 20.11.2019)

Musikalische Leitung Leslie Suganandarajah

Inszenierung Roland Schwab

Bühne Piero Vinciguerra

Kostüme Gabriele Rupprecht

Musikalische Einstudierung Wolfgang Götz

Musikalische Assistenz Gabriel Venzago

Musikal. Einstudierung Chor Ines Kaun

Korrepetition Eunjung Lee
Iwan Davies

Dramaturgie Sherin Sorour


Lohengrin Benjamin Bruns

Heinrich der Vogler Pavel Kudinov

Elsa von Brabant Jacquelyn Wagner

Friedrich von Telramund Alexander Krasnov

Ortrud Miina-Liisa Värelä

Der Heerrufer des Königs Raimundas Juzuitis

Gottfried Nicolas Podlogar / Tobias Reischl

Vier Brabantische Edle Franz Supper
Samuel Pantcheff
Chong Sun
Manuel Millonigg

Vier Edelknaben Hazel McBain
Anne-Fleur Werner
Zsófia Mózer
Mona Akinola

Chor Chor und Extrachor des Landestheaters und Philharmonia Chor Wien

Orchester Mozarteumorchester Salzburg

Audioeinführung

von Sherin Sorour