Lohengrin
Lohengrin
© Anna-Maria Löffelberger

Lohengrin

Richard Wagner

Romantische Oper / Dichtung vom Komponisten

Premiere: 2.11.2019 / Felsenreitschule

Inhalt

Die Legende um den Heiligen Gral, um etwas geheimnisumwoben Hoheitsvolles, hatte es Richard Wagner angetan. Im Wagnerschen Mythen-Universum, das zwar von Legenden und historischen Begebenheiten inspiriert ist, und dennoch ein eigenständiges „Raum-Zeit-Gefüge“ entwirft, ist Lohengrin der Sohn des Gralskönigs Parsifal, der in der fernen Burg Montsalvat residiert. Lohengrin erscheint als „strahlender Schwanenritter“ im Herzogtum Brabant, um einer bedrängten, jungen Frau und Reichserbin – Elsa – aus der Patsche zu helfen. Sie ist des Brudermordes angeklagt, aber unschuldig.

Allerdings darf niemand von Lohengrins Herkunft wissen. Nicht einmal nach ihrem Namen darf die edle Gestalt gefragt werden. Wenn es doch jemand wagt, muss der Gralsritter, so will es die Vorsehung, die unwürdige Gesellschaft wieder sich selbst überlassen.

Dass sich daraus Konflikte ergeben, liegt nahe. Die einen sind entzückt von Lohengrins überirdischer Erscheinung, die sie ohne weiteres an einen Gottgesandten glauben lässt. Die anderen vermuten einen bösen Zauber hinter der Lichtgestalt. Und Elsa – zwischen Glauben und Zweifel hin- und hergerissen – steht dazwischen. Letztlich führt ihre Neugier in die Katastrophe: Noch im Brautgemach stellt Elsa die verbotene Frage…

Richard Wagner (1813–1883) hatte 1848 die Partitur des „Lohengrin“ abgeschlossen, die Dresdner Intendanz lehnte jedoch die Aufführung ab, da Wagner aufgrund seiner politischen Ansichten in Ungnade gefallen war. 1849 musste er aufgrund seiner Teilnahme an der Revolution ins Exil gehen, sodass die Uraufführung von „Lohengrin“ erst 1850 in Weimar in Abwesenheit Wagners stattfand. Ganze elf Jahre später erlebte der Komponist sein Werk in Wien zum ersten Mal.

Mit der Musikalischen Leitung des „Lohengrin“ gibt Leslie Suganandarajah in der Felsenreitschule sein Debüt als Musikdirektor des Landestheaters. Als Gast dirigierte er in der Spielzeit 2017/2018 bereits mit großem Erfolg die Ballettproduktion „Cinderella“. Roland Schwab studierte Musiktheater-Regie bei Götz Friedrich in Hamburg und zeichnete für viel besprochene Inszenierungen an der Deutschen Oper Berlin und der Bayerischen Staatsoper verantwortlich.

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Werkeinführung: 30 min vor Beginn

Ausgewählter Termin

So. 24.11.2019 15.00

Felsenreitschule

Werkeinführung: 14.30 Uhr

Besetzung (am 24.11.2019)

Musikalische Leitung Leslie Suganandarajah

Inszenierung Roland Schwab

Bühne Piero Vinciguerra

Kostüme Gabriele Rupprecht

Musikalische Einstudierung Wolfgang Götz

Musikalische Assistenz Gabriel Venzago

Musikal. Einstudierung Chor Ines Kaun
Walter Zeh

Korrepetition Eunjung Lee
Iwan Davies

Dramaturgie Sherin Sorour


Lohengrin Benjamin Bruns

Heinrich der Vogler Pavel Kudinov

Elsa von Brabant Jacquelyn Wagner

Friedrich von Telramund Alexander Krasnov

Ortrud Miina-Liisa Värelä
Khatuna Mikaberidze

Der Heerrufer des Königs Raimundas Juzuitis

Gottfried Nicolas Podlogar
Tobias Reischl

Vier Brabantische Edle Chong Sun
Franz Supper
Min-Yong Kang
Alexander Hüttner
Yevheniy Kapitula
Samuel Pantcheff
Manuel Millonigg
Emmanouil Marinakis

Vier Edelknaben Hazel McBain
Tamara Ivaniš
Anne-Fleur Werner
Zsófia Mózer
Mona Akinola

Chor Chor und Extrachor des Landestheaters und Philharmonia Chor Wien

Orchester Mozarteumorchester Salzburg