• Márcia Jaqueline und Ensemble in Interludium von Flavio Salamanka
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Iure de Castro, Diego da Cunha, Paulo Muniz in Nach vier vor von Flavio Salamanka
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Kt. Flavio Salamanka und Yen Han in moZART von Heinz Spoerli
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Kt. Flavio Salamanka und Yen Han in moZART von Heinz Spoerli
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Márcia Jaqueline und Gustavo Carvalho in When it happens… von Reginaldo Oliveira
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Márcia Jaqueline und Gustavo Carvalho in When it happens… von Reginaldo Oliveira
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Márcia Jaqueline und Gustavo Carvalho in When it happens… von Reginaldo Oliveira
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Gustavo Carvalho und Márcia Jaqueline in When it happens… von Reginaldo Oliveira
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Anaïs Chalendard und Kt. Flavio Salamanka in Passage von Reginaldo Oliveira
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Anaïs Chalendard und Kt. Flavio Salamanka in Passage von Reginaldo Oliveira
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Kt. Flavio Salamanka und Anaïs Chalendard in Passage von Reginaldo Oliveira
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Kt. Flavio Salamanka und Anaïs Chalendard in Passage von Reginaldo Oliveira
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Maria Eichwald in The Eye of God, 3rd floor von Kristína Borbélyová
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Maria Eichwald und Alexandre Riabko in The Eye of God, 3rd floor von Kristína Borbélyová
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Maria Eichwald und Alexandre Riabko in The Eye of God, 3rd floor von Kristína Borbélyová
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Alexandre Riabko und Maria Eichwald in The Eye of God, 3rd floor von Kristína Borbélyová
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Marie Sophie Hauzel und Ballett des Salzburger Landestheaters
    © Anna-Maria Löffelberger

Mozart Moves!

Reginaldo Oliveira und Rolando Villazón

Kooperation mit Stiftung Mozarteum - Ballettgala

27.01.2019 / Salzburger Landestheater

Inhalt

Diese glänzend besetzte Ballettgala eröffnet eine neue Zusammenarbeit der Mozartwoche mit dem Salzburger Landestheater. Nach einem Konzept des Chefchoreographen des Salzburger Landestheaters, Reginaldo Oliveira, verbinden sich von ihm ausgewählte, stilistisch ganz unterschiedliche Choreographien zu einzelnen Sätzen aus Mozarts Werken, die von klassischem Ballett über Modern Dance bis hin zum Breakdance reichen – denn Mozarts Musik ist zeitlos.

Die Werke prominenter Choreographen wie Uwe Scholz, Heinz Spoerli und Peter Breuer sowie von großen Choreographen der jüngeren Generation werden von internationalen Solisten renommierter Ballettcompagnien interpretiert: Miriam Kacerova und Roman Novitzky vom Stuttgarter Ballett werden ebenso auf der Bühne des Salzburger Landestheaters stehen wie Anaïs Chalendard vom Boston Ballet, Elisa Carillo Cabrera und Mikhail Kaniskin vom Staatsballett Berlin, Alexandre Riabko vom Hamburg Ballett, Igone de Jongh und Vito Mazzeo vom Het Nationale Ballet Amsterdam, Luke Schaufuss vom Scottish Ballet, Yen Han vom Ballett Zürich, Ondřej Vinklát und Jakub Rašek vom Prager Nationalballett sowie die Breakdancer The Wolfer & B Girl Sina. Natürlich dürfen auch die Solisten des Salzburger Ballettensembles, Márcia Jaqueline und Kammertänzer Flavio Salamanka, bei diesem Staraufgebot nicht fehlen. Verknüpft wird die Ballettgala an Wolfgang Amadeus Mozarts Geburtstag durch Briefe, in denen Menschen von Mozarts Bedeutung für ihr Leben berichten.

Der weltweit gefragte Opernsänger, Regisseur und Schriftsteller Rolando Villazón ist seit Juli 2017 neuer Intendant und künstlerischer Leiter der Mozartwoche. Er legt den Fokus des renommierten Festivals der Stiftung Mozarteum wieder komplett auf seinen Namenspatron und entwickelt vielfältige Formate, um Mozart erlebbar zu machen.

Die Musikalische Leitung dieses sparten- und institutionsübergreifenden Großprojektes liegt beim Chef des Mozarteumorchesters Riccardo Minasi. Reginaldo Oliveira, seit der Spielzeit 2017/2018 Ballettchef des Salzburger Landestheaters, begeisterte das Publikum von Beginn an durch hochemotionale Choreographien.

Choreographien von Reginaldo Oliveira, Heinz Spoerli, Uwe Scholz, Peter Breuer, Kt. Flavio Salamanka, Andreas Heise, Ondřej Vinklát, Vito Mazzeo, Kristina Borbelyova, The Wolfer & B Girl Sina.

Mit Solistinnen und Solisten des Het Nationale Ballet Amsterdam, Staatsballett Berlin, Boston Ballet, Hamburg Ballett, Prager Nationalballett, Scottish Ballet, Ballett Zürich, Stuttgarter Ballett und dem Ballett des Salzburger Landestheaters.

Dauer: ca. 3 h / inkl. Pause

Pressestimmen

Wie beflügelnd: keine Berührungsängste mit der Sparte Tanz und Spaß am kreativen Genre-Mix! Dafür steht Rolando Villazón als neuer Intendant der Salzburger Mozartwoche. Und wenn das Herz des mexikanisch-französischen Tenors und Regisseurs für etwas brennt, lässt er sich – trotz dichtem Festivalprogramm – das Mitmachen nicht nehmen.

"In diesem Fall als Vorleser von bewegenden Briefen, die ein Schlaglicht auf die zeitgenössische Relevanz von Mozarts Werk warfen. Humorvoll zwischen die 17 einzelnen, stets sehr emotionalen Choreografien hineininszeniert. Auch das machte die Ballettgala „Mozart Moves!“ am Abend von Mozarts 263. Geburtstag im Salzburger Landestheater zu etwas Besonderem.

Tolle Feste zu schmeißen, ist eben eine Kunst. Das altgediente Format „Gala“ aufzupeppen, eine weitere. Vor allem, wenn knapp drei Stunden lang nur auf Werke von Mozart selbst getanzt werden soll. Doch für die durchweg unterhaltsame Party zu Ehren des Musikgenies hat sich Villazón einen idealen Kooperationspartner ins Boot geholt – ohne dabei den Festivalort Salzburg zu verlassen. Lobenswert, denn provinziell ist das Tanzensemble an der Salzach längst nicht mehr. Die Partnerschaft mit dem brillant aufspielenden Mozarteumorchester zeugt davon.

Nächstes Jahr will Villazón – unterstützt von Reginaldo Oliveira – seine Regie von sieben neu in Auftrag gegebenen Mozart-Dramoletten mit Tanz verbinden. Vorfreude ist angesagt.“

tanz.at

„Freilich, die Idee Mozarts Kompositionen als Ballettmusik einzusetzen ist nicht neu, bereits zu Lebzeiten hatte der Choreograf Jean Georges Noverre Mozart um Musik für sein Ballett "Les petits riens" gebeten. Doch die Ballettgala im Landestheater zeigte, was sich an seinen anderen Kompositionen tatsächlich noch alles als Ballettmusik eignet. Bei den meisten der insgesamt 17 Choreografien handelte es sich tatsächlich um Uraufführungen, die die eingeladenen Choreografen extra für die Mozartwoche konzipiert hatten. Dafür kehrte sogar der ehemalige Ballettchef des Landestheaters Peter Breuer zurück an die Salzach. Die meisten der Tänze entstammten allerdings den Ideen des amtierenden Ballettchefs Reginaldo Oliveira.

Unter den Gästen fanden sich nicht nur Choreografen, sondern auch Tänzer. Aus Stuttgart, Berlin, aber auch Prag und sogar Uruguay waren sie angereist, um Mozarts Geburtstag beim Festival zu feiern. Dabei war klassisches wie modernes Ballett vertreten, aber auch Akrobatik oder sogar Breakdance. Die Breakdance Nummer von The Wolfer & BGirl Sina auf Mozarts Ouvertüre der "Zauberflöte" dürfte für den meisten Eindruck gesorgt haben. Hier fand sich tatsächlich der stärkste Bruch, doch das Duo ordnete sich zumindest rhythmisch ganz den Vorgaben des Meisters unter. "A battle for Mozart" hatten die beiden ihre Nummer überschrieben. Klanghafte Titel, wie beispielsweise "Serenade für Whiskey", hinter der sich eine beschwipst beschwingte Nummer mit zahlreichen albernen Elementen und einem Flachmann verbarg, gab es viele.

Auch die Musiker und Solisten waren teils in die Choreografien eingebunden. Den Anfang machte Pianistin Marie Sophie Hauzel. Während das Ensemble des Salzburger Landestheaters um sie herum den Flügel drehte, spielte sie seelenruhig das Kopfthema aus Mozarts Klarinettenkonzert KV 622. Viele der anderen Stücke waren wiederum umgekehrt Solowerke, die in Orchesterfassung vom Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung von Riccardo Minasi gespielt wurden. Auch Minasi ließ sich von der Energie der Tänzer in seinem Dirigat mitreißen, was Mozart in dem Fall auch gut vertrug, denn in Verbindung mit dem Tanz auf der Bühne konnte man so manche bekannte Mozartmelodie in ganz neuem Klang wahrnehmen.

Dafür gab es großen Jubel und langen Applaus vom Publikum für die Tänzer und Musiker und natürlich für Mozart zum Geburtstag.“

ORF