Not the Messiah – nach dem Kultfilm „Das Leben des Brian“

Monty Python

Ein komisches Oratorium von Eric Idle und John Du Prez nach dem Kultfilm „Das Leben des Brian“
Deutsch von Thomas Pigor

In deutscher Sprache

Premiere: 9. Mai 2026 / Landestheater

Inhalt

Jesus Christus ist nicht der Einzige, der an jenem Heiligen Abend in einem Stall auf die Welt kam: Auch Brian Cohen widerfährt dieses Schicksal! Das satirische Oratorium „Not the Messiah“, adaptiert nach dem Film „Das Leben des Brian“ von Monty Python aus dem Jahr 1979, erzählt, wie „ein ganz normaler Mann“ durch eine Reihe von Missverständnissen und Zufällen fälschlicherweise für den Messias gehalten wird. Brian kommt von einer ungünstigen und skurrilen Situation in die nächste, wird von einer Sekte als Erlöser verehrt und unfreiwillig zu einer religiösen Figur.

Das Oratorium thematisiert auf humorvolle Weise die menschliche Natur, die Suche nach Identität und die Tendenz, unhinterfragt auf Autoritäten zu hören. Musikalisch treffen eingängige Melodien auf klassische Orgel- und Chormusik, textlich stehen Ironie und schwarzer Humor im Zentrum. Der Kontrast zwischen religiös-feierlichen und absurd-komischen Klängen ist es, der das Werk ausmacht.

„Monty Python’s Flying Circus“ ist bis heute humoristisch unübertroffen. Im Jahr 1979 stellte Monty Python mit „Das Leben des Brian“ die Bibel auf den Kopf. 2007 haben die Macher von  „Spamalot“, Eric Idle und John Du Prez, nach dem Filmstoff ein komisches Oratorium geschaffen. Opernsolist*innen, Chor und Symphonieorchester erzählen mit musikalischen Mitteln die Geschichte von Brian, der nicht der Messias ist – da darf der Song  
„Always Look on the Bright Side of Life“ natürlich nicht fehlen.

Seit der Bühnenadaption hat es sich eingebürgert, „Not the Messiah“ halb-szenisch aufzuführen: Wie ein klassisches Oratorium ist der Mittelpunkt nicht das Bühnengeschehen, sondern das Orchester und die Solist*innen. Szenisch eingerichtet wird dies von Carl Philip von Maldeghem.

Die Werkeinführung findet jeweils 45 und 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung statt.

Ausgewählter Termin

Sa. 23.05.2026 19.00

Salzburger Landestheater

Besetzung (am 23.05.2026)

Musikalische Leitung Tobias Meichsner

Inszenierung und Raum Carl Philip von Maldeghem

Kostüme Hanna Saßen

Musikalische Einstudierung Wolfgang Götz

Choreinstudierung Mario El Fakih

Regieassistenz Simone Schuster


Evangelist Maximilian Schmiedl

Judith Laura Incko

Mandy Jana Kurucova

Brian Luke Sinclair
Alexander Hüttner

Schwanzus Longus u. a. Daniele Macciantelli
Michael Schober

Mrs. Betty Parkinson u. a. Marco Dott

Chor Chor des Salzburger Landestheaters

Orchester Mozarteumorchester Salzburg

Content Notes

Dieses Werk enthält Beschreibungen von körperlicher Gewalt sowie Hinrichtung und Mord.