Gregor Schulz
Gregor Schulz
© Anna-Maria Löffelberger
Gregor Schulz
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© Anna-Maria Löffelberger
Gregor Schulz, Sascha Oskar Weis, Mikino Karube und Statisterie
Gregor Schulz, Sascha Oskar Weis, Mikino Karube und Statisterie
© Anna-Maria Löffelberger
Anne-Fleur Werner und Opernchor
Anne-Fleur Werner und Opernchor
© Anna-Maria Löffelberger
Ballett des Salzburger Landestheaters
Ballett des Salzburger Landestheaters
© Anna-Maria Löffelberger
Ensemble
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© Anna-Maria Löffelberger
Ensemble
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© Anna-Maria Löffelberger
Ensemble
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Ensemble
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Anne-Fleur Werner
Anne-Fleur Werner
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Diego da Cunha und Karine de Matos
Diego da Cunha und Karine de Matos
© Anna-Maria Löffelberger
Karine de Matos und Diego da Cunha
Karine de Matos und Diego da Cunha
© Anna-Maria Löffelberger
Karine de Matos und Diego da Cunha
Karine de Matos und Diego da Cunha
© Anna-Maria Löffelberger
Karine de Matos und Diego da Cunha
Karine de Matos und Diego da Cunha
© Anna-Maria Löffelberger
Anne-Fleur Werner
Anne-Fleur Werner
© Anna-Maria Löffelberger
Anne-Fleur Werner
Anne-Fleur Werner
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Sascha Oskar Weis, Anne-Fleur Werner und Statisterie
Sascha Oskar Weis, Anne-Fleur Werner und Statisterie
© Anna-Maria Löffelberger
Zsófia Mózer und Tamara Ivaniš
Zsófia Mózer und Tamara Ivaniš
© Anna-Maria Löffelberger
Franz Supper und Opernchor
Franz Supper und Opernchor
© Anna-Maria Löffelberger
Shahar Lavi
Shahar Lavi
© Anna-Maria Löffelberger
Gregor Schulz
Gregor Schulz
© Anna-Maria Löffelberger
Verena Rendtorff, Sascha Oskar Weis und Statisterie
Verena Rendtorff, Sascha Oskar Weis und Statisterie
© Anna-Maria Löffelberger
Roman Payer, Verena Rendtorff und Statisterie
Roman Payer, Verena Rendtorff und Statisterie
© Anna-Maria Löffelberger
Ensemble
Ensemble
© Anna-Maria Löffelberger
Klevis Neza und Diego da Cunha
Klevis Neza und Diego da Cunha
© Anna-Maria Löffelberger
Klevis Neza und Diego da Cunha
Klevis Neza und Diego da Cunha
© Anna-Maria Löffelberger

Oberon

Carl Maria von Weber

Romantische Feenoper / Libretto von James Robinson Planché nach Wielands epischer Dichtung „Oberon“

Premiere: 21.09.2019 / Landestheater

Inhalt

Der Elfenkönig Oberon und seine Gemahlin, Feenkönigin Titania, befinden sich im Streit miteinander. Es geht darum, wer treuer ist: Mann oder Frau. Oberon lässt sich zu einem Schwur hinreißen, der ihn einige Nerven kostet. Sein ergebener Diener Puck ist schon fündig geworden: Der fränkische Ritter Hüon von Bordeaux und die persische Prinzessin Rezia scheinen perfekt, um den Beweis der unbedingten Treue zu erbringen und Oberon von dem Bann, Titania fern bleiben zu müssen, zu erlösen. Es entwickelt sich eine märchenhafte Handlung, die die beiden Liebenden Hüon und Rezia mit ihren Vertrauten Scherasmin und Fatime auf eine abenteuerliche Reise schickt und sie nacheinander Schiffbruch, eine Entführung durch Piraten und den Verkauf in die Sklaverei erleiden lässt.

Carl Maria von Weber verknüpft mit seiner romantischen Tonsprache feinsinnig das Wunderreich der Elfen und Geister, den schillernden Orient und die Welt des mittelalterlichen Rittertums. Das Salzburger Landestheater bringt drei Sparten auf die Bühne des großen Hauses: Musiktheater, Schauspiel und Ballett greifen in diesem Märchenspiel, das in der Tradition der englischen Semi- und Ballad Opera steht, ineinander, und ergänzen und vervollständigen sich.

Carl Maria von Webers (1786 – 1826) Oper „Oberon“ hat eine wechselvolle Geschichte. Der kränkelnde Komponist erhielt das Libretto von Planché Akt für Akt und erlernte parallel zur Komposition intensiv Englisch, um die Textvorlage sinngemäß vertonen zu können. Die Partitur wurde erst während der Proben in London fertiggestellt; die Uraufführung fand am 12. April 1826 unter der Leitung des Komponisten selbst schließlich mit sensationellem Erfolg im Royal Opera House Covent Garden statt.

Der amerikanisch-israelische Dirigent Ido Arad sammelte umfangreiche Erfahrung als Kapellmeister und Assistent des Generalmusikdirektors an der Deutschen Oper in Berlin und debütierte 2017/2018 an der Semperoper Dresden. Volkmar Kamm hat am Salzburger Landestheater in jüngster Zeit „Die Weiße Rose“ und die Uraufführung „Der Trafikant“ inszeniert. Mit Konrad Kulke, seinem kongenialen Partner, realisierte er hier unter anderem „Homo Faber“. Ihnen zur Seite steht der junge finnische Choreograph Kristian Lever.

Mit Mitgliedern des Opern-, Schauspiel- und Ballettensembles.
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: 2 h 40 min / eine Pause
Werkeinführungen: 30 und 45 min vor Beginn

Pressestimmen

„Erdogan schlägt jeden in die Flucht

Der Start in die Spielzeit besitzt Signalwirkung: Quirlig und voll feuriger Italianità rauschen die Streicher durch die Sechzehntelketten, luftige Holzbläserklänge mischen sich zu leuchtenden Farbvaleurs, die Durchschlagskraft moderner Instrumente und historisch informierte „Klangrede“ reichen sich die Hand. Das Mozarteumorchester gestaltet die „Oberon“-Ouvertüre mit packender Musizierlust.

Am Salzburger Landestheater werden die Kräfte eines Mehrspartenhauses gebündelt: Choreograf Kristian Lever setzt das Landestheater-Ballett mit den Mittel zeitgenössischer Bewegungssprache in Szene. Die […] deutlich erweiterte Tanztheaterebene ist ein belebendes Element der Produktion.

Die Opernsparte bestückt den Salzburger „Oberon“ mit seinen besten Kräften. Anne-Fleur Werner gestaltet im zweiten Akt Rezias große Arie „Ozean, du Ungeheuer!“ mit enormer stimmlicher Kraft und dringt in den brillant gesetzten dramatischen Spitzentönen in Wagner´sche Klangwelten vor. Roman Payer findet einen intimen, liedhaften Zugang zur Rolle des Ritters Hüon. Mit George Humphreys und Shahar Lavi ist das Dienerpaar adäquat besetzt, in den Quartetten mischen sich die Stimmfarben großartig.“

Salzburger Nachrichten

„Das Salzburger Landestheater startet die Opern-Saison mit Webers „Oberon“

Das Landestheater holt viel aus dem Stoff heraus, liefert gute Opern-Unterhaltung. Regisseur Volkmar Kamm zieht alle Register und macht aus der lyrischen Liebesromanze im Kreuzfahrer- und Geister-Milieu unterhaltsamen Bühnen-Klamauk. Tänzer doubeln die Hauptdarsteller, bunte Kostüme und Ausstattungs-Gags gibt es jede Menge und als Draufgabe gelingen ein paar Witze über arabische Diktatoren. Sogar das Ibiza-Video wird durchaus pointierte thematisiert und trägt zu einem kurzweiligen Opernabend bei.

Trotz der trockenen Akustik schaffen das Mozarteumorchester sowie der Chor und Extrachor des Landestheaters wunderschön-romantische Klänge, die von Dirigent Ido Arad professionell organisiert wurden.“

Kronenzeitung

„Geht´s den Feen gut, geht´s dem Klima gut

Ehekrach im Elfenreich. Ritter mit blankem Schwert auf Liebes- und Kriegspfad. Ur-Großmütter der Rheintöchter auf der Feenschaukel. Zoff mit Kalif und Emir wegen mehrfacher Entführungen aus Harem und Serail: Es geht rund in Carl Maria von Webers Feenoper Oberon. Und es geht rund – mit Charme und Selbstironie – in der Produktion im Landestheater zwischen Feen-, Franken- und Persischem-Reich.

Carl Maria von Webers Feenoper Oberon ist inhaltlich also ein kunterbunter Mix aus Ludovico Ariostos Orlando furioso, allen je geschriebenen Türkenopern und Shakespeares Sommernachtstraum.

Den sich vor Sehnsucht nach Titania verzehrenden Oberon singt Franz Supper. Für unterhaltende Höhepunkte sorgt Gregor Schulz in der reinen Sprechrolle des Puck. Die Rolle des Hüon von Bordeaux gibt, mit deutlich mehr Krafteinsatz als seine facettenreiche Stimme nötig hätte, Roman Payer. Anne-Fleur Werner als Prinzession Rezia hat große Momente etwa in der Szene, in der sie Gewalt und Schönheit des Meeres beschwört. Das „Niedere Paar“ bilden George Humphreys als Hüons Diener Scherazmin und Shahar Lavi, die die Rolle der Dienerin Fatima mit größtem stimmlichen und darstellerischen Adel gestaltet. Alle Protagonisten haben ebenso viel zu sprechen, wie zu singen. Die schauspielerische Qualität innerhalb der Oper ist nicht genug zu loben.

Die Regie von Volkmar Kamm überzeugt mit Tempo und vielen ironischen Momenten. Homogen, spritzig und wortdeutlich singen Chor und Extrachor des Landestheaters – von Kostümbildnerin Katja Schindowski fantasievoll und semi-transparent ausstaffiert. Die Haupt-Figuren haben Tänzer-Doubles, die in der Choreographie von Kristian Lever mit der kantigen Sprache rein zeitgenössischen Tanzes die Emotionen der Figuren durchaus auf einer weiteren darstellerischen Ebene verstärken.

Die Bühne von Konrad Kulke wird dominiert von einem übergroßen Vollmond, der als Projektionsfläche für abstrakte Malerei zugleich für Farbe sorgt. Charmant sind der instabile Thron des Elfenkönigs aus einem Rhön-Rad oder das halbkreisförmige Schiff, das ebenfalls wunderbar schaukelt.“

DrehPunktKultur

„Regisseur Volkmar Kamm lässt das Märchenhafte großteils gedeihen. […] Anne-Fleur Werner lässt als Rezia hochdramatische Neigungen ihres schönen Soprans hören. Lyrisches gelingt ihr balsamisch. […] Fazit: Gute Unterhaltung voll musikalischem Reiz, vom Publikum lebhaft bedankt.“

Der neue Merker

Ausgewählter Termin

Mi. 18.12.2019 19.30

Landestheater

Werkeinführungen: 18.45 Uhr / 19.00 Uhr

Besetzung (am 18.12.2019)

Musikalische Leitung Ido Arad

Inszenierung Volkmar Kamm

Szenische Choreographie Verena Rendtorff

Choreographie Kristian Lever

Bühne Konrad Kulke

Kostüme

Musikalische Assistenz Gabriel Venzago

Dirigat Ido Arad

Dramaturgie Sherin Sorour


Oberon Franz Supper

Puck Gregor Schulz

Hüon von Bordeaux Roman Payer

Scherazmin George Humphreys

Rezia Anne-Fleur Werner

Fatima Tamara Gura

Erstes Meermädchen Tamara Ivaniš

Zweites Meermädchen Hazel McBain

Kalif von Bagdad / Wächter / Piratenkapitän / Emir von Tunis Sascha Oskar Weis

Roschana / Arethusa Verena Rendtorff

Eine Nymphe Mona Akinola

Kaiser Karl, der Große / Priester / Militär Stabpuppen

Ballett Ballett des Salzburger Landestheaters

Chor Chor des Salzburger Landestheaters

Extrachor Extrachor des Salzburger Landestheaters

Statisterie Statisterie des Salzburger Landestheaters

Orchester Mozarteumorchester Salzburg

Audioeinführung

von Sherin Sorour