• Paula und Katharina Halus
    © Tobias Witzgall
  • Axel Meinhardt
    © Tobias Witzgall
  • Gregor Schulz, Janina Raspe, Paula und Axel Meinhardt
    © Tobias Witzgall
  • Gregor Schulz, Janina Raspe, Paula und Axel Meinhardt
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  • Axel Meinhardt, Katharina Halus, Paula, Janina Raspe und Gregor Schulz
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  • Janina Raspe
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  • Axel Meinhardt
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  • Axel Meinhardt und Paula
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  • Axel Meinhardt
    © Tobias Witzgall
  • Paula und Gregor Schulz
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  • Janina Raspe, Paula und Gregor Schulz
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  • Axel Meinhardt, Janina Raspe und Gregor Schulz
    © Tobias Witzgall
  • Gregor Schulz, Paula, Katharina Halus und Axel Meinhardt
    © Tobias Witzgall
  • Axel Meinhardt, Paula, Katharina Halus und Gregor Schulz
    © Tobias Witzgall
  • Gregor Schulz, Katharina Halus, Paula, Janina Raspe und Axel Meinhardt
    © Tobias Witzgall
  • Paula und Katharina Halus
    © Tobias Witzgall
  • Janina Raspe und Axel Meinhardt
    © Tobias Witzgall
  • Janina Raspe
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  • Gregor Schulz, Paula, Katharina Halus und Axel Meinhardt
    © Tobias Witzgall
  • Axel Meinhardt, Gregor Schulz, Janina Raspe und Katharina Halus
    © Tobias Witzgall
  • Axel Meinhardt
    © Tobias Witzgall
  • Paula, Axel Meinhardt und Janina Raspe
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  • Axel Meinhardt, Gregor Schulz, Janina Raspe und Katharina Halus
    © Tobias Witzgall
  • Paula, Katharina Halus und Janina Raspe
    © Tobias Witzgall

Paulas Reisen

Paul Maar

Österreichische Erstaufführung / Frei nach der gleichnamigen Bilderbuchgeschichte / Ab 5 Jahren

Premiere: 06.04.2019 / Kammerspiele

Inhalt

Unvorstellbare Welten erlebt Paula im Traum. Paul Maars pfiffiges Bilderbuch schickt das kleine Mädchen auf eine Entdeckungsreise. Zuerst landet Paula im bunten Land der Kreise. Kugelkaiser und Prinz Kügelchen holen sofort die Kugelpolizei. Denn – oh Schreck – Paula passt nicht ganz in ihre runde Welt, denn alles Eckige ist hier verboten. Aber Paula will nicht angepasst werden, also verwandelt sie einen Kreis in ein Loch und „fällt und fällt und fällt – und landet in der nächsten Welt“.

Auch im Land der tausend Ecken, dem Land der roten Töne und dem Land Kopfunter gibt es Spannendes zu entdecken, aber die Bewohner sind nicht offen gegenüber Andersartigen. Wo ist die Welt, in der Paula sein darf, wie sie ist? Immer wieder entschwindet sie durch ein Schlupfloch, bis sie im Land der Daunen landet, wo es weich und warm und angenehm ist. Eingekuschelt fühlt sich Paula endlich wohl, denn hier schreibt ihr niemand etwas vor. Jeder ist anders und das ist gut so!

Mit Paula entdecken die Mitreisenden spielerisch, sich gegen den Druck anderer zu behaupten, um so akzeptiert zu werden, wie man ist. Ein witzig-phantasievolles Plädoyer für Toleranz und Vielfalt, Offenheit und Individualität.

Paul Maar (*1937) ist einer der bekanntesten deutschen Kinder- und Jugend­buchautoren. Berühmt wurde er als Erfinder des „Sams“ und durch seine ganz eigene Version der Märchen aus 1001 Nacht, „Lippels Traum“. Er erhielt u.a. den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für sein Gesamtwerk. Das Bilderbuch „Paulas Reisen“ aus dem Jahr 2016 gehört zu seinen stärksten Werken.

Das englisch-polnische Regieteam Rachel Karafistan und Kuba Pierzchalski (COSmino) begeisterte in der Spielzeit 2016/2017 mit seiner poetisch-musikalischen Umsetzung von „King A“ in den Kammerspielen. „Paulas Reisen“ wird in ihrer Handschrift zu einer spielerischen Bandbreite aus Körpertheater, Tanz und Musik. Humorvoll und traumhaft-verzaubernd erwecken sie die Formen und Farben der Bilderbuch-Welt zum Leben.

Besetzung

So. 28.04.2019 11.00

Kammerspiele


Inszenierung Rachel Karafistan
Kuba Pierzchalski

Bühne und Kostüme Sonja Böhm

Musik Kuba Pierzchalski

Dramaturgie Anna Lukasser-Weitlaner


König Eckenbart und Ensemble Janina Raspe

Kugelkaiser und Ensemble Axel Meinhardt

Hauptpuppenspielerin Paula und Ensemble Katharina Halus

Königin Rosalin und Ensemble Gregor Schulz

Pressestimmen

„Ein Mädchen reist ins Gefühl des Fremdseins

Wie fühlt man sich, wenn man in ein fremdes Land kommt und sich erst Gewohnheiten der Bewohner aneignen muss? Flüchtlingskinder müssen diese Situation real durchleiden. Die kleine Paula erlebt sie im Traum. Wie in einem Computerspiel ändern sich die Welten und ihre Gesetzte. Der Grundsatz ist immer der gleiche: „Sie ist gar nicht so wie wir!“

In den Kammerspielen des Salzburger Landestheaters werden „Paulas Reisen“ erstmals in Österreich auf die Bühne gebracht. Das Regieduo Rachel Karafistan und Kuba Pierzchalski findet fantasievolle Lösungen, um die Abenteuerreise eine Stunde lang für das Zielpublikum ab fünf Jahren aufzubereiten. Aus der Bühne von Sonja Böhm schälen sich Figuren, dann öffnen sich wieder raffiniert Fluchtwege für die Titelfigur.

Katharina Halus führt Paula an der Hand und erweckt die lebensgroße Kleinkindpuppe mit den Mitteln des Figurentheaters zum Lebend. Die drei weiteren Darsteller schlüpfen in die markanten Rollen der jeweiligen Regenten: Axel Meinhardt mimt den Kugelkaiser mit sonorer Bassstimme als gemütlichen Jazzer in Tradition von Balu, dem Bär. Im Land der tausend Ecken dominiert teutonischer Techno mit Janina Raspe als tanzwütigem König Eckenbart. Gregor Schulz schlüpft in die Kleider der Königin Rosalind, die in ihrem purpurroten Reich nichts Grünes duldet.“

Salzburger Nachrichten

„EINMAL FANTASIEN UND ZURÜCK

An den Kammerspielen Salzburg wird Paul Maars Kinderbuch PAULAS REISEN bildstark und fantasiebegabt zu Leben erweckt. Ein lyrisch-schönes Abenteuer ins Traumweltenland.

Die Herrscher*innen vom Reich der Kreise, der Tausend Ecken, der Roten Töne und dem Land Kopfüber haben Besuch. Menschenkind Paula ist auf der Durchreise und träumt sich von einer Traumwelt in die nächste. Anpassen? Fällt dem blonden Mädchen gar nicht ein. Und ehe Kugelkaiser, König Eckenbart, Königin Rosalind oder König Ginök ihr ihren Willen aufzwingen können, ist Paula auch schon wieder weg – bevor sie im kuscheligen Bettenland zur finalen Landung ansetzt. Hier ist Paula Mensch, hier darf sie’s sein… und bleibt, bis Mama sie aufweckt.

Reduzierte Sprache, sanfte Bewegungen, aber jede Menge Musik und fröhliche Nonsens-Lingo. Für die Österreichische Erstaufführung von PAULAS REISEN haben Rachel Karafistan und Kuba Pierzchalski (Inszenierung) tief in die Fantasiekiste gegriffen. Das beginnt bereits bei der Besetzung. Protagonistin Paula ist kein normales Mädchen, sondern eine Puppe, die von Katharina Halus fantasievoll und expressiv zum Leben erweckt wird (Puppenbau: Simon Buchegger). Rasch ist vergessen, dass eine Hand die Führung hat – eigentlich erstaunlich, schließlich spricht Paula nicht. An keiner Stelle. Sprechen, das erledigen die anderen Figuren, die Musik und die besondere Atmosphäre. Das Resultat sind spannende Dialoge ohne viele Worte.

Kreativ ist auch das Bühnenbild, dass sich mit kleinen, realistischen und sehr originellen Ideen in die Fantasiewelten einbringt (Bühne und Kostüme: Sonja Böhm). Aber auch das Königreich Kopfüber ist eine Reise wert, dafür verabschiedet sich sogar Paulas Schlafzimmerwand. Wenn König Eckenbart seinen Auftritt hat, spannt Janina Raspe penible ihr eckiges Netz und Gregor Schulz entrollt seinen roten Rock für Königin Rosalind. Gelungene Idee am Rand: Um den Traumreise-Charakter zu unterstreichen, springen, hechten und tanzen – manchmal auch in Zeitlupe -, die Darsteller*innen in Onesies über die Bühne, also in Ganzkörperschlafanzügen. Sehr passend für eine Reise durch die unterschiedlichsten Traumländer. Auf die Plätze, fertig, los – Pyjama-Party!“

What I saw from the cheap seats