Robinson Crusoé
Jacques Offenbach
In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln
Komische Oper in drei Akten · Libretto von Eugène Cormon und Hector-Jonathan Crémieux in einer Bearbeitung von Christiane Lutz
Inhalt
Ein Aussteigerdrama mit Musik von Jacques Offenbach – die Produktion „Robinson Crusoé“ verspricht eine spannende Entdeckung einer komischen Oper mit viel musikalischem Esprit.
Eigentlich läuft alles perfekt im Hotel Bristol: Der junge Robinson arbeitet dort als Liftboy, er ist mit der smarten Edwige liiert und die große weite Welt ist jeden Tag bei ihm zu Gast. Und trotzdem wünscht Robinson sich, kühne Abenteuer zu erleben und entscheidet sich spontan, auf eine einsame Insel zu ziehen. Dort lebt er das süße Aussteigerleben und lernt die bezaubernde Inselbewohnerin Freitag kennen. So einsam ist die Insel, die er sich ausgesucht hat, aber doch nicht und plötzlich holt ihn sein bürgerliches Leben ein.
Das sind die Ingredienzen, mit denen Offenbach seine komische Oper zubereitet hat: Die Abenteuergeschichte und die raffiniert orchestrierte Musik verwischen in Offenbach-typischer Weise oft die Grenzen zwischen Seriosität und Komik.
Offenbach schuf seine fröhlich-freie Adaption von Daniel Defoes berühmtem Roman für die Pariser Opéra-Comique. Erst unlängst wurde das Stück in London, Paris und Berlin neu entdeckt. In Österreich präsentiert nun das Salzburger Landestheater diese Oper in moderner Gestalt.
Jacques Offenbach (1819–1880) schuf 102 Bühnenwerke und gilt als einer der Begründer der modernen Operette. Seine Werke sind geprägt von Humor, gesellschaftlicher Kritik und eingängigen Melodien. Aus künstlerischer Sicht markierte das Jahr 1867 den Höhepunkt seiner Karriere. Bei der dritten Weltausstellung war Offenbach nach triumphalen Erfolgen (unter anderem mit „Orpheus in der Unterwelt“) als Schöpfer eines neuen Genres mittlerweile weltberühmt.
Leslie Suganandarajah ist seit 2019 Musikdirektor in Salzburg. Er arbeitete u. a. mit dem Berliner Konzerthausorchester, dem BBC Philharmonic Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Norwegischen Radiosinfonieorchester. Regisseurin Christiane Lutz brachte in Salzburg bereits „Die Zauberflöte“, „Manon“ und „Martha“ auf die Bühne. 2024 übernahm sie die Projektentwicklung für das NEST, die neue Jugendspielstätte der Wiener Staatsoper.
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Besetzung
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Musikalische Leitung
Leslie Suganandarajah
Inszenierung
Christiane Lutz
Bühne
Natascha Maraval
Kostüme
Dorothee Joisten
Orchester Mozarteumorchester Salzburg
