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Anna Yanchuk, Gala Lara, Annachiara Corti, Valbona Bushkola, Mikino Karube © SLT / Tobias Witzgall
Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Yannick Neuffer, Mikino Karube © SLT / Tobias Witzgall
Valbona Bushkola, Gala Lara © SLT / Tobias Witzgall
Anna Yanchuk, Valbona Bushkola, Mikino Karube, Annachiara Corti © SLT / Tobias Witzgall
Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Ben van Beelen, Samuel Pellegrin © SLT / Tobias Witzgall
Anna Yanchuk und Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Oliver Hoddinott, Yannick Neuffer, Cassiano Rodrigues, Matteo Rondinelli, Andrea Porro © SLT / Tobias Witzgall
Cassiano Rodrigues und Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Cassiano Rodrigues und Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Annachiara Corti und Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Annachiara Corti © SLT / Tobias Witzgall
Karine de Matos, Quinn Roy, Cassiano Rodrigues © SLT / Tobias Witzgall
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Mikino Karube © SLT / Tobias Witzgall
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Mikino Karube © SLT / Tobias Witzgall
Valbona Bushkola, Gala Lara © SLT / Tobias Witzgall
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© SLT / Tobias Witzgall
Samuel Pellegrin und Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Samuel Pellegrin und Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Mikino Karube, Samuel Pellegrin © SLT / Tobias Witzgall
Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Annachiara Corti © SLT / Tobias Witzgall
Annachiara Corti © SLT / Tobias Witzgall
Matteo Rondinelli, Samuel Pellegrin, Gala Lara, Ben van Beelen, Cassiano Rodrigues © SLT / Tobias Witzgall
Cassiano Rodrigues, Samuel Pellegrin, Ben van Beelen, Gala Lara © SLT / Tobias Witzgall
Samuel Pellegrin und Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Yannick Neuffer und Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Anna Yanchuk und Ensemble © SLT / Tobias Witzgall
Annachiara Corti, Anna Yanchuk © SLT / Tobias Witzgall

Studio 54

Reginaldo Oliveira / Vincenzo Veneruso

Uraufführung: 30. April 2026 / Probenzentrum Aigen, Studio 1

Inhalt

Der New Yorker Nachtclub Studio 54 war in den späten Siebziger- und frühen Achtzigerjahren bekannt für seine wilden Partys. Die dort herrschende extravagante Atmosphäre voll von vibrierender Energie und hedonistischem Geist machte den Ort zum Epizentrum des Nachtlebens der Millionenmetropole New York City.

Die oft prominenten Besucher*innen genossen die Musik und ließen sich treiben in diesem Raum, in dem Individualität und Selbstdarstellung zelebriert wurden. Die Tanzfläche im Studio 54 war ein Ort des ungehemmten Ausdrucks, an dem Mode, Musik und Persönlichkeiten aufeinander trafen. Die Feiernden, oft in gewagten, glamourösen Outfits, wiegten sich in der farbenfrohen Umgebung zu pulsierenden Beats, und der schillernde Schein der Discokugeln verstärkte das Gefühl der Ekstase noch. Durch seine integrative Atmosphäre ermöglichte der Club Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, zusammenzukommen und an der kulturellen Revolution dieser Zeit teilzunehmen.

Die unbeschwerte Ausgelassenheit, in der die Grenzen der Kunst, der Musik und der sozialen Normen bis zur Neige ausgelotet wurden, hatte aber auch ihre Schattenseiten. Ganz nach dem Motto  „Sex, Drugs & Rock’n’Roll“ gab man sich im „modernen Gomorrha“ exzessiver Freizügigkeit und rauschhaften Ausschweifungen hin. Das Studio 54 blieb auch nach seiner Schließung 1986 legendär.

Zwei in ihren Handschriften sehr unterschiedliche Choreographen tauchen auf der Studiobühne Aigen ein in die Zeit der Popkultur, in der Tanzen und Mode ebenso zum Zeitgeist gehörten wie die Musik selbst, und ergründen für sich das Phänomen Disco.

Reginaldo Oliveira ist dem Salzburger Publikum als Choreograph seit Jahren gut bekannt. Vor allem seine Handlungsballette wie  „Othello“,  „Anna Karenina“ und  „Romeo und Julia“ sorgten für viel Zustimmung. Zuletzt war er mit  „Lili, the Danish Girl“,  „Dornröschen“ und  „Fridas Welt“ erfolgreich.

Der junge neapolitanische Nachwuchschoreograph Vincenzo Veneruso hat zuletzt am Teatro Massimo in Palermo auf sich aufmerksam gemacht. Für die Internationale Ballettgala in Salzburg schuf er bereits Choreographien. Nun erarbeitet er zum ersten Mal ein Stück für das Ballett des Landestheaters.

Dauer: 1 Std. 50 Min. / eine Pause

Die Werkeinführung findet 30 Minuten vor Beginn jeder Vorstellung statt.

Hinweis: In der Inszenierung werden stroboskopartige Lichteffekte eingesetzt.

Pressestimmen

„Reginaldo Oliveira nimmt dieses Spiel mit Erwartungen zu Beginn seines neuen Tanzstücks auf. Aus dem Hinsteuern auf die Songs von Donna Summer oder den Bee Gees entwickelt er einen Spannungsbogen, den er für 50 Minuten aufrechterhält. Der Chefchoreograf des Salzburger Landestheaters besitzt ein goldenes Händchen für die Übersetzung von Popmusik in Tanzbewegungen.“

Salzburger Nachrichten

„Die Kostüme der 70er Jahre von Cécile Flamand weckten nostalgische Erinnerungen, während klassisches Ballett mit Spitzentanz nahtlos in pulsierende Disco-Rhythmen überging. Pirouetten, Pas de deux und spektakuläre Hebefiguren trafen auf ironisch inszenierte Karaoke-Momente. [...] Im zweiten Teil, „Last Dance?“, verlagerte Oliveira den Fokus in die Gegenwart. Tanz wurde hier zur wortlosen, aber eindringlichen Sprache sozialer Begegnung. Ausdrucksstarke Akrobatik, weite Sprünge und eine große Bewegungsfreiheit bestimmten das Geschehen.“

Reichenhaller Tagblatt

„Das Revival fällt unwiderstehlich aus. Nicht nur, weil die Playlist mit den Hits von Donna Summer, Village People & Co auch den Nachgeborenen blitzartig in die Beine fährt. Vielmehr lässt die Inszenierung eine Gesellschaftsvision aufglühen, die auch im „Studio 54“ gelebt wurde: Befreiung von den Fesseln der Konvention, existenzielle Vielfalt mit Akzent auf Selbstverwirklichung, Eskapismus, Exzess.“

Süddeutsche Zeitung

Ausgewählter Termin

Fr. 05.06.2026 19.30

Probenzentrum Aigen

Audioeinführung

von Armin Frauenschuh und Jonathan Unterweger

Besetzung (am 05.06.2026)

Content Notes

In der Inszenierung werden stroboskopartige Lichteffekte eingesetzt.