Tosca
Giacomo Puccini
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Melodramma in drei Akten · Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama „La Tosca“ von Victorien Sardou · halbszenische Aufführung
Inhalt
Ein Politthriller voll Hochspannung vom ersten bis zum letzten Takt: Ein Maler, eine berühmte Sängerin und der mächtige Polizeichef Roms treiben sich leidenschaftlich durch ein Dickicht aus Liebe, Glaube, Verrat und Mord.
Die Sängerin Tosca liebt den Maler Cavaradossi, der dem ehemaligen republikanischen Konsul Angelotti zur Flucht verholfen und sich damit den so mächtigen wie sadistischen Polizeichef Scarpia zum Feind gemacht hat. Für die Rettung Cavaradossis stellt Scarpia die Sängerin Tosca vor eine unmögliche Entscheidung – sie geht über sich hinaus, doch Scarpia ist der geschicktere Intrigant…
Von Victorien Sardous gleichnamigem erfolgreichen Drama inspiriert, schuf Puccini ein Meisterwerk, das durch die Vielschichtigkeit der Figuren psychologisch wie musikalisch besticht. Kaum eine Oper ist so szenisch komponiert wie Puccinis „Tosca“. Typisch für die Stilrichtung des Verismo stehen statt mythologischer Gestalten oder höfischer Liebes- geschichten reale Schauplätze, alltägliche Milieus und menschliche Abgründe im Zentrum.
In der halbszenischen Fassung im Großen Festspielhaus lässt der Zeichner Thomas Wizany zu Puccinis Klängen Bilder entstehen, die den musikalischen Hochgenuss kreativ anreichern und die Fantasie des Publikums auf intensive Art und Weise anregen.
Puccinis (1858–1924) Opernthriller wurde 1900 in Rom uraufgeführt und gilt als Paradebeispiel des Verismo, einer Stilrichtung, die zwischen 1890 und 1920 die italienische Oper revolutionierte. Puccini prägte die Musikgeschichte durch seine dramatischen und emotional tiefgehenden Werke. Seine Opern vereinen packende Handlungen mit mitreißenden Melodien und innovativen orchestralen Techniken.
Im Großen Festspielhaus lässt Carlo Benedetto Cimento, Erster Kapellmeister des Salzburger Landestheaters, Puccinis Meisterwerk mit dem Mozarteumorchester Salzburg und dem Opernensemble in einer halbszenischen Aufführung erklingen, die Gelegenheit gibt, sich in höchster Konzentration der musikalischen Vielfalt zu widmen. Die szenische Einrichtung und Ausstattung übernimmt Thomas Mika, unterstützt durch Zeichnungen von Thomas Wizany.
Auf einen Blick
31. Oktober 2026 / Großes Festspielhaus
14. November 2026
Die Werkeinführung findet 30 Minuten vor Beginn der Abendvorstellung statt.
Termine & Tickets
Besetzung
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Musikalische Leitung
Carlo Benedetto Cimento
Inszenierung & Szenische Einrichtung
Thomas Mika
Zeichnerische Gestaltung
Thomas Wizany
Videodesign
Ida Zenna
Dramaturgie
Corinna Jarosch
Musikalische Einstudierung
Wolfgang Götz
Musikalische Assitenz
Tobias Meichsner
Mario El Fakih
Wolfgang Götz
Choreinstudierung
Mario El Fakih
Einstudierung Kinderchor
Wolfgang Götz
Regieassistenz
Amanda Haberpeuntner
Floria Tosca
Ekaterina Sannikova
Mario Cavaradossi
Andeka Gorrotxategi (31.10., 05.11., 07.11., 10.11.)
Luke Sinclair (14.11.)
Il Barone Scarpia
Kartal Karagedik
Cesare Angelotti
Daniele Macciantelli
Il Sagrestano / Un Carceriere
Michael Schober
Spoletta
Alexander Hüttner
Sciarrone
Yevheniy Kapitula
Un Pastore
Nora Mayer
Anna Schachner
Toscas Engel
Marta Grabovac (Aktuell keine Termine)
Amaya Morocutti
Cavaradossis Engel
Lorenz Nief (Aktuell keine Termine)
Leonard Unterberger
Angelottis Engel
Julien Hilaire (Aktuell keine Termine)
Janosch Kovacs
Bühnenmusik
Viola
Samuel Poblete
Harfe
Doris Rehm
Flöte
Beatrice Lanaro
Leona Rajakowitsch
Orchester
Mozarteumorchester Salzburg
Chor
Chor und Extrachor des Salzburger Landestheaters
Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor
