Tosca

© SLT / Christian Krautzberger

Tosca

Giacomo Puccini

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Melodramma in drei Akten · Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Drama „La Tosca“ von Victorien Sardou · halbszenische Aufführung

Premiere: 31. Oktober 2026 / Großes Festspielhaus

Inhalt

Ein Politthriller voll Hochspannung vom ersten bis zum letzten Takt: Ein Maler, eine berühmte Sängerin und der mächtige Polizeichef Roms treiben sich leidenschaftlich durch ein Dickicht aus Liebe, Glaube, Verrat und Mord.

Die Sängerin Tosca liebt den Maler Cavaradossi, der dem ehemaligen republikanischen Konsul Angelotti zur Flucht verholfen und sich damit den so mächtigen wie sadistischen Polizeichef Scarpia zum Feind gemacht hat. Für die Rettung Cavaradossis stellt Scarpia die Sängerin Tosca vor eine unmögliche Entscheidung – sie geht über sich hinaus, doch Scarpia ist der geschicktere Intrigant…

Von Victorien Sardous gleichnamigem erfolgreichen Drama inspiriert, schuf Puccini ein Meisterwerk, das durch die Vielschichtigkeit der Figuren psychologisch wie musikalisch besticht. Kaum eine Oper ist so szenisch komponiert wie Puccinis „Tosca“. Typisch für die Stilrichtung des Verismo stehen statt mythologischer Gestalten oder höfischer Liebes- geschichten reale Schauplätze, alltägliche Milieus und menschliche Abgründe im Zentrum.

In der halbszenischen Fassung im Großen Festspielhaus lässt der Zeichner Thomas Wizany zu Puccinis Klängen Bilder entstehen, die den musikalischen Hochgenuss kreativ anreichern und die Fantasie des Publikums auf intensive Art und Weise anregen.

Puccinis (1858–1924) Opernthriller wurde 1900 in Rom uraufgeführt und gilt als Paradebeispiel des Verismo, einer Stilrichtung, die zwischen 1890 und 1920 die italienische Oper revolutionierte. Puccini prägte die Musikgeschichte durch seine dramatischen und emotional tiefgehenden Werke. Seine Opern vereinen packende Handlungen mit mitreißenden Melodien und innovativen orchestralen Techniken.

 

Im Großen Festspielhaus lässt Carlo Benedetto Cimento, Erster Kapellmeister des Salzburger Landestheaters, Puccinis Meisterwerk mit dem Mozarteumorchester Salzburg und dem Opernensemble in einer halbszenischen Aufführung erklingen, die Gelegenheit gibt, sich in höchster Konzentration der musikalischen Vielfalt zu widmen. Die szenische Einrichtung und Ausstattung übernimmt Thomas Mika, unterstützt durch Zeichnungen von Thomas Wizany.

Besetzung

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Musikalische Leitung Carlo Benedetto Cimento

Szenische Einrichtung & Ausstattung Thomas Mika

Zeichnerische Gestaltung Thomas Wizany


Orchester Mozarteumorchester Salzburg