Nikola Jaritz-Rudle, KS Britta Bayer, Maximilian Paier
Nikola Jaritz-Rudle, KS Britta Bayer, Maximilian Paier
© SLT / Tobias Witzgall
Maximilian Paier
Maximilian Paier
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Maximilian Paier, KS Britta Bayer
Maximilian Paier, KS Britta Bayer
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Maximilian Paier, Nikola Jaritz-Rudle
Maximilian Paier, Nikola Jaritz-Rudle
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Maximilian Paier, Nikola Jaritz-Rudle
Maximilian Paier, Nikola Jaritz-Rudle
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Luca-Noél Bock, Nikola Jaritz-Rudle, KS Britta Bayer, Maximilian Paier
Luca-Noél Bock, Nikola Jaritz-Rudle, KS Britta Bayer, Maximilian Paier
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KS Britta Bayer, Nikola Jaritz-Rudle, Maximilian Paier
KS Britta Bayer, Nikola Jaritz-Rudle, Maximilian Paier
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KS Britta Bayer
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KS Britta Bayer, Nikola Jaritz-Rudle, Maximilian Paier
KS Britta Bayer, Nikola Jaritz-Rudle, Maximilian Paier
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Nikola Jaritz-Rudle, Luca-Noél Bock, Maximilian Paier, KS Britta Bayer
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Christoph Wieschke, Nikola Jaritz-Rudle, KS Britta Bayer
Christoph Wieschke, Nikola Jaritz-Rudle, KS Britta Bayer
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Nikola Jaritz-Rudle, Christoph Wieschke, KS Britta Bayer
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Christoph Wieschke
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Maximilian Paier
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KS Britta Bayer
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Nikola Jaritz-Rudle
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KS Britta Bayer
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Nikola Jaritz-Rudle, Maximilian Paier
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Maximilian Paier, Nikola Jaritz-Rudle
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Maximilian Paier, Nikola Jaritz-Rudle
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Maximilian Paier, Nikola Jaritz-Rudle
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Maximilian Paier, Tina Eberhardt, Nikola Jaritz-Rudle
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Tina Eberhardt, Nikola Jaritz-Rudle
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Maximilian Paier, Nikola Jaritz-Rudle
Maximilian Paier, Nikola Jaritz-Rudle
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Nikola Jaritz-Rudle
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Maximilian Paier, Nikola Jaritz-Rudle
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Maximilian Paier
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Tina Eberhardt, Christoph Wieschke
Tina Eberhardt, Christoph Wieschke
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Tina Eberhardt
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Christoph Wieschke, Maximilian Paier
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Maximilian Paier
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© SLT / Tobias Witzgall
KS Britta Bayer, Maximilian Paier
KS Britta Bayer, Maximilian Paier
© SLT / Tobias Witzgall
KS Britta Bayer, Maximilian Paier
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KS Britta Bayer, Maximilian Paier
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Ensemble
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KS Britta Bayer, Maximilian Paier, Nikola Jaritz-Rudle
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Triage

Maya Arad Yasur

Aus dem Hebräischen von Matthias Naumann

Österreichische Erstaufführung: 22. November 2025 / Landestheater

Inhalt

Das Wort  „Triage“ ist noch nicht so lange in unserem aktiven Wortschatz verankert. Doch wir haben es kennengelernt als Beschreibung des komplexen Themas der medizinischen Prioritätensetzung unter den Bedingungen knapper Ressourcen in einem Katastrophenfall.

Prof. Blankenburg, die Leiterin einer Intensivstation, steht vor der schwierigen Aufgabe, die Verteilung lebenswichtiger Ressourcen, insbesondere von Beatmungsgeräten, zu koordinieren. Dabei werden ihre professionellen Entscheidungen durch persönliche Krisen beeinträchtigt. Vor allem der Kampf ihres Mannes mit Parkinson fordert ihre ganze Aufmerksamkeit und emotionale Kraft – was ihre Situation noch zuspitzt. Dr. Bozic wiederum ringt mit den Grundsätzen der medizinischen Ethik, während ihn zugleich die ersehnte Schwangerschaft seiner Frau und die Affäre mit seiner Kollegin Dr. Majewski umtreiben. Alle durchleben sie heftige Konflikte und moralische Dilemmata, mit denen medizinisches Personal in Extremsituationen konfrontiert wird: Vor dem Hintergrund einer weitreichenden Brandkatastrophe und der daraus resultierenden Überlastung der Klinik wird eine hoch angespannte Atmosphäre geschaffen, die die Ärzt*innen zu schnellen, oft kaum erträglichen Entscheidungen über Leben und Tod zwingt.

„Triage“ beleuchtet eindringlich die rohe Realität derjenigen, die mit den Schattenseiten ihrer Berufung konfrontiert werden, wo jedes Für oder Wider das Potenzial hat, sowohl zu retten, als auch zu zerstören.

Maya Arad Yasur, geboren 1976 in Israel, studierte Dramaturgie an der Universität Amsterdam und arbeitete als Produktionsdramaturgin u.a. in den Niederlanden und in Israel. Ihre Stücke wurden u. a. mit dem ersten Preis beim Dramatikerwettbewerb des ITI (International Theatre Institute) und der UNESCO und dem Stückemarktpreis des Berliner Theatertreffens ausgezeichnet. 2019 wurden die Übersetzungen ihres Stücks "Amsterdam" vom deutschsprachigen und französischen Komitee von EURODRAM ausgewählt.

Ebru Tartıcı Borchers wurde in Hatay/Türkei geboren. Nach einem Schauspielstudium in Ankara und Engagements in der Türkei arbeitet sie seit 2015 auch in Deutschland. An der Universität Mozarteum Salzburg absolvierte sie 2022 ihr Regiestudium. Als Regisseurin arbeitete sie u.a. am Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Theater Osnabrück, dem Staatstheater Mainz und am Stadttheater Gießen. Seit der Spielzeit 2024/2025 ist sie Hausregisseurin am Oldenburgischen Staatstheater.

Dauer: 2 Std. 10 Min. / eine Pause

Die Werkeinführung findet jeweils 45 und 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung statt.

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Pressestimmen

„Ein Fundstück. [...] In einer von Sam Beklik [...] gestalteten weißen, streng geometrischen, doch gefinkelten Drehbühne, die die sterile, fast burgartige Hermetik eines Spitals vermittelt, macht die Regisseurin dezente szenische Zugriffe: So lässt sie den Darstellern Raum für eigene Figurenzeichnungen – etwa Christoph Wieschke als von Zahlen besessener Sohn einer sterbenden Patientin, der gleichsam den Kontrast von Wahrscheinlichkeitsrechnung und liebevoller Zuwendung verkörpert, oder Nikola Jaritz-Rudle als Jungärztin und resolute Alleinerzieherin. Und ohne szenisches Exaltieren gibt Ebru Tartıcı Borchers den Vortritt dem Stück und somit den kniffligen ethischen Fragen der Triage.“

Salzburger Nachrichten

„Am Ende setzte das Stück keine Meinung auf. Weder moralische Lösung noch dramaturgische Entlastung wurden angeboten. "Triage" konfrontiert das Publikum mit einer Situation, in der jede Entscheidung einen Preis hat. Und genau darin entfaltete die Inszenierung ihre Wirkung. Am Ende der zwei Stunden gab das Publikum erleichterten und zugleich nachdenklichen Applaus. Dem Salzburger Landestheater gelang damit ein Theatermoment, der Fragen stellt, ohne sie zu beantworten.“

APA