Ks. Franz Supper, Anne-Fleur Werner, Hazel McBain, George Humphreys, Raimundas Juzuitis, Samuel Pantcheff
Ks. Franz Supper, Anne-Fleur Werner, Hazel McBain, George Humphreys, Raimundas Juzuitis, Samuel Pantcheff
© Tobias Witzgall
Tamara Ivaniš
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Zsófia Mózer
Zsófia Mózer
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Ks. Franz Supper
Ks. Franz Supper
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Anne-Fleur Werner
Anne-Fleur Werner
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Zsófia Mózer, Penny, Anne-Fleur Werner
Zsófia Mózer, Penny, Anne-Fleur Werner
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Zsófia Mózer, Penny, Anne-Fleur Werner
Zsófia Mózer, Penny, Anne-Fleur Werner
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Anne-Fleur Werner und Gustavo Quaresma
Anne-Fleur Werner und Gustavo Quaresma
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Yevheniy Kapitula, Samuel Pantcheff, Anne-Fleur Werner, Raimundas Juzuitis
Yevheniy Kapitula, Samuel Pantcheff, Anne-Fleur Werner, Raimundas Juzuitis
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George Humphreys
George Humphreys
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George Humphreys, Penny, Anne-Fleur Werner, Samuel Pantcheff
George Humphreys, Penny, Anne-Fleur Werner, Samuel Pantcheff
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Ks. Franz Supper, Herrenchor des Salzburger Landestheaters
Ks. Franz Supper, Herrenchor des Salzburger Landestheaters
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Adrian Kelly
Adrian Kelly
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Anne-Fleur Werner
Anne-Fleur Werner
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Raimundas Juzuitis und Anne-Fleur Werner
Raimundas Juzuitis und Anne-Fleur Werner
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Anne-Fleur Werner
Anne-Fleur Werner
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Yevheniy Kapitula und George Humphreys
Yevheniy Kapitula und George Humphreys
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Anne-Fleur Werner
Anne-Fleur Werner
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George Humphreys
George Humphreys
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Anne-Fleur Werner, George Humphreys, Hazel McBain
Anne-Fleur Werner, George Humphreys, Hazel McBain
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Anne-Fleur Werner, George Humphreys, Raimundas Juzuitis
Anne-Fleur Werner, George Humphreys, Raimundas Juzuitis
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Birute Ramonaite
Birute Ramonaite
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Anne-Fleur Werner und Ks. Franz Supper
Anne-Fleur Werner und Ks. Franz Supper
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Viva la Diva
Viva la Diva
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Birute Ramonaite, Ks. Franz Supper, Samuel Pantcheff
Birute Ramonaite, Ks. Franz Supper, Samuel Pantcheff
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Raimundas Juzuitis, Ks. Franz Supper, George Humphreys
Raimundas Juzuitis, Ks. Franz Supper, George Humphreys
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Raimundas Juzuitis, Samuel Pantcheff, George Humphreys
Raimundas Juzuitis, Samuel Pantcheff, George Humphreys
© Tobias Witzgall

Viva la Diva

Gaetano Donizetti

Le convenienze e le inconvenienze teatrali / Nach einer Dichtung von Simeone Antonio Sografi

Premiere: 08.02.2020

Inhalt

Eine Opera buffa verspricht immer gute Laune auf der Bühne. Im Fall von „Viva la Diva“ gibt es dafür gleich doppelten Grund: Donizettis Oper mit dem originalen Titel „Sitten und Unsitten am Theater“ erzählt die Geschichte einer Operncompagnie, die versucht, eine Oper auf die Bühne zu bringen. Insofern sind durch den Abend zwei Ebenen präsent: die der Oper, die aufgeführt werden soll, und die der Operncompagnie mit all ihren typischen Persönlichkeiten. Die Sängerinnen und Sänger streiten sich dauernd, wer die wichtigere Rolle hat. Der Regisseur und der Theaterdirektor geraten über ihre eigene Oper mit dem schönen Titel „Romolo ed Ersilia“ in die Haare, und das Chaos droht von allen Seiten. Im Mittelpunkt der Handlung steht die alternde Diva Agatha, die mitten im ganzen Tumult ankündigt, selbst eine Rolle zu übernehmen. Donizetti hat die Paraderolle der Agatha mit einem Bariton besetzt, womit eine weitere humoristische Ebene eröffnet wird. Das Drama nimmt seinen Lauf, das Theater steht Kopf und an eine heile Opernwelt glaubt bald keiner mehr.

Mit der Wahl dieses Stoffes hat Donizetti sich die Möglichkeit geschaffen, eine zugleich virtuose und parodierende Musik zu komponieren. Er macht die Bühnenkräche, Eitelkeiten, Finanzierungsnöte und Eifersüchteleien des Theaters selbst zum Thema und kann auf diese Weise verschiedenste traditionelle Formen und Inhalte aneinanderreihen und karikieren. Die Oper wurde nach der Uraufführung 1827 zu einem großen Erfolg, geriet aber bald in Vergessenheit und befindet sich erst seit 1963 wieder vermehrt auf den Theaterspielplänen.

Für die Produktion am Salzburger Landestheater entsteht eine eigene Fassung der Oper mit einer neuen Übersetzung von Andreas Fladvad-Geier, die der Tradition folgt, die Handlung der Oper lokal zu verorten und so zu übertragen, dass die Parodie auf den Opernbetrieb erkennbar und verständlich wird: Viva la Diva!

In deutscher und italienischer Sprache mit Übertiteln
Dauer: 2 h 35 min / Eine Pause

Werkeinführungen: 30 und 45 min vor Beginn

Pressestimmen

"Gemeinsam mit Andreas Fladvad-Geier hat Stephen Medcalf eine deutschsprachige Fassung erstellt, die auch russische Festspielsponsoren und den Salzburger Swap-Skandal auf die Schaufel nimmt. [...] George Humphreys schlüpft in die Rolle der unverwüstlichen Agatha. Dabei galoppiert der hinreißende Komödiant formvollendet wie eine Musterschülerin von Heidi Klum in High Heels über die Bühne. Anne-Fleur Werner kontert als Primadonna Corinna mit gezielt geschleuderten Koloraturen. [...] Die Liebe zur Kunstform [Oper] merkt man der Inszenierung an. Aber auch den britischen Humor."

Salzburger Nachrichten

"Donizetti hat für diese Frauen-Rolle einen Bariton vorgesehen, was die Ironie und den Spaß noch verstärkt. Mit George Humphreys verfügt das Landestheater über einen Sänger, der stimmlich als auch komödiantisch perfekt geeignet ist. [...] Herauszuheben ist Anne-Fleur Werner als Ober-Diva 'Corinna von und zu Hochkrähenstein'. Sie macht spürbar, warum das solistische Singen tatsächlich Spitzensport ist, den wenige beherrschen. [...] Das Premierenpublikum bedankte sich für die respektlos-kreative Opernarbeit mit ebenso großem wie berechtigtem Applaus."

Kronen Zeitung

"Schon im Programmheft wird die Liebe und Akribie deutlich, die das Haus seinem jüngsten Kind angedeihen lässt. Donizettis Buffa-Oper [...] zeigt sich frisch durchlüftet und in seiner Zeitlosigkeit der Satire auf den Theaterbetrieb in die Jetztzeit versetzt. [...] George Humphreys [...] verleiht der Figur ohne billiges Outrieren damenhafte Eleganz jenseits des Drag-Queen-Glamours. Unter und über allem das prächtige Orchester unter der umsichtigen Leitung Adrian Kellys."

DrehPunktKultur

Ausgewählter Termin

So. 15.03.2020 15.00

Landestheater

Werkeinführungen: 14.15 Uhr / 14.30 Uhr

Besetzung (am 15.03.2020)

Musikalische Leitung Adrian Kelly

Inszenierung Stephen Medcalf

Bühne und Kostüme Yannis Thavoris

Choreographie Kate Watson

Nachdirigat Adrian Kelly (08.02., 18.02., 21.02., 29.02., 04.03., 15.03., 20.03., 02.04.)

Dramaturgie Andreas Fladvad-Geier
Katrin König


Corinna von und zu Hochkrähenstein, Primadonna Anne-Fleur Werner

Agatha Alcock-Klein, Mutter der Luisa George Humphreys

Luisa Klein, zweite Primadonna Hazel McBain

Sergej Prokoloff, Ehemann der Primadonna Raimundas Juzuitis

Vladimir Abzockolov, Theaterdirektor Yevheniy Kapitula

Simon Fuller-Bull, Regisseur Samuel Pantcheff

Dorottya Pesty, Mezzosopran Zsófia Mózer

Guglielmo D’Epperto, Tenor Joseph Doody

Franz-Joseph von Suppersberger, Inspizient Franz Supper

Sir Ned Cloar, Dirigent Adrian Kelly (Aktuell keine Termine)

Wilhelm Konrad Wortlos, Souffleur und Dramaturg Alexander Hüttner

Nina Liebkind, Regieassistenz Birute Ramonaite (Aktuell keine Termine)

Ling Ling Lee, Korrepetitorin Eunjung Lee (Aktuell keine Termine)

Contessa, Hündin der Primadonna Penny (Aktuell keine Termine)
Bobby (Aktuell keine Termine)

Chor Herrenchor des Salzburger Landestheaters

Orchester Mozarteumorchester Salzburg

Audioeinführung

von Andreas Fladvad-Geier