Ariana Schirasi-Fard und Hanno Waldner
Ariana Schirasi-Fard und Hanno Waldner
© SLT / Tobias Witzgall
Ariana Schirasi-Fard
Ariana Schirasi-Fard
© SLT / Tobias Witzgall
Aaron Röll, Ariana Schirasi-Fard und Hanno Waldner
Aaron Röll, Ariana Schirasi-Fard und Hanno Waldner
© SLT / Tobias Witzgall
Hanno Waldner, Ariana Schirasi-Fard und Massud Rahnama
Hanno Waldner, Ariana Schirasi-Fard und Massud Rahnama
© SLT / Tobias Witzgall
Ariana Schirasi-Fard, Aaron Röll und Hanno Waldner
Ariana Schirasi-Fard, Aaron Röll und Hanno Waldner
© SLT / Tobias Witzgall
Hanno Waldner und Maximilian Paier
Hanno Waldner und Maximilian Paier
© SLT / Tobias Witzgall
Hanno Waldner, Elisabeth Mackner, Tina Eberhardt, Rachid Zinaladin und Christoph Wieschke
Hanno Waldner, Elisabeth Mackner, Tina Eberhardt, Rachid Zinaladin und Christoph Wieschke
© SLT / Tobias Witzgall
Hanno Waldner, Elisabeth Mackner und Rachid Zinaladin
Hanno Waldner, Elisabeth Mackner und Rachid Zinaladin
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Elisabeth Mackner, Christoph Wieschke, Hanno Waldner, Rachid Zinaladin und Tina Eberhardt
Elisabeth Mackner, Christoph Wieschke, Hanno Waldner, Rachid Zinaladin und Tina Eberhardt
© SLT / Tobias Witzgall
Christoph Wieschke, Tina Eberhardt und Rachid Zinaladin
Christoph Wieschke, Tina Eberhardt und Rachid Zinaladin
© SLT / Tobias Witzgall
Hanno Waldner und Maximilian Paier
Hanno Waldner und Maximilian Paier
© SLT / Tobias Witzgall
Hanno Waldner, Maximilian Paier und Ariana Schirasi-Fard
Hanno Waldner, Maximilian Paier und Ariana Schirasi-Fard
© SLT / Tobias Witzgall
Hanno Waldner, Maximilian Paier und Ariana Schirasi-Fard
Hanno Waldner, Maximilian Paier und Ariana Schirasi-Fard
© SLT / Tobias Witzgall
Hanno Waldner und Maximilian Paier
Hanno Waldner und Maximilian Paier
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Hanno Waldner, Christoph Wieschke und Tina Eberhardt
Hanno Waldner, Christoph Wieschke und Tina Eberhardt
© SLT / Tobias Witzgall
Tina Eberhardt und Hanno Waldner
Tina Eberhardt und Hanno Waldner
© SLT / Tobias Witzgall
Christoph Wieschke, Hanno Waldner und Tina Eberhardt
Christoph Wieschke, Hanno Waldner und Tina Eberhardt
© SLT / Tobias Witzgall
Marco Dott, Maximilian Paier und Aaron Röll
Marco Dott, Maximilian Paier und Aaron Röll
© SLT / Tobias Witzgall
Maximilian Paier, Rachid Zinaladin und Massud Rahnama
Maximilian Paier, Rachid Zinaladin und Massud Rahnama
© SLT / Tobias Witzgall
Hanno Waldner und Maximilian Paier
Hanno Waldner und Maximilian Paier
© SLT / Tobias Witzgall
Hanno Waldner
Hanno Waldner
© SLT / Tobias Witzgall

Manche mögen’s voll verschleiert

Sou Abadi / Michael Niavarani

Komödie nach dem Film „Cherchez la femme“ von Sou Abadi in einer Bühnenfassung von Michael Niavarani / Coproduktion mit dem Globe Wien und dem Theater im Park am Belvedere

Öffentliche Voraufführung 27. Februar 2022 / Landestheater

Inhalt

Alexander und Leila studieren Politikwissenschaften und sind frisch verliebt. Gemeinsam wollen sie nach New York ziehen. Doch kurz vor ihrer Abreise durchkreuzt Leilas Bruder Amir ihre Pläne. Zurück von einem längeren Aufenthalt im Jemen, wendet sich der radikalisierte Amir gegen die romantische Beziehung seiner Schwester. Alexander und Leila bleibt keine Wahl: Um sich unerkannt treffen zu können, muss Alexander einen Niqab tragen. Getarnt als Leilas neue beste Freundin Sheherazade geht Alexander bei ihr ein und aus. Amir verliebt sich in die geheimnisvolle Frau mit den wunderschönen Augen, die ihm die Welt der Poesie und der islamischen Mystik eröffnet.

Regie führt Michael Niavarani, Wiener Kultkabarettist mit persischen Wurzeln und Großmeister des Humors, bei seiner Fassung des viel gelobten französischen Spielfilms „Cherchez la femme“ von Sou Abadi. Mit temporeicher Sprache und einer guten Portion Slapstick verspricht diese Verwechslungskomödie geistreiche Unterhaltung mit Tiefgang. Denn es werden durchaus ernste Dinge mitverhandelt: Poesie, Recht und Religion, Asyl und Exil, und die Verschleierung von Frauen im Islam. Nicht zuletzt ist „Voll verschleiert“ eine Geschichte der Versöhnung und eine Einladung, sich lachtherapeutisch mit Radikalisierung und Vorurteilen auseinanderzusetzen.

 

Die gebürtige Iranerin Sou Abadi ist Filmregisseurin, Drehbuchautorin und Cutterin. Sie lebt seit ihrem 15. Lebensjahr in Frankreich. Ihr erster Film, „SOS à Téhéran“, wurde als einer der gewagtesten Dokumentarfilme über die iranische Gesellschaft wahrgenommen. Nach mehreren Dokumentarfilmen realisierte sie 2017 mit „Cherchez la femme“ ihren ersten Spielfilm.

Michael Niavarani ist Kabarettist, Schauspieler, Autor, Regisseur und Leiter des Kabarett Simpl und des Globe Wien. Der Publikumsliebling wurde mehrfach mit dem TV-Publikumspreis Romy ausgezeichnet. 2011 wurde er zum lustigsten Österreicher gewählt. Seine Bücher führten wochenlang die Bestsellerlisten in Österreich an. Sein jüngstes Buch mit CD „Es glaubt kein Mensch… Niavarani liest Nestroy“ erschien im Dezember 2020.

Dauer: 2 h 20 min / eine Pause

Pressestimmen

Die Verwechslunskomödie gefällt auf allen Ebenen. Die Besetzung schafft es in beeindruckender Weise, sehr ernste Themen wie Asyl, Religion und Akzeptanz auf humorvolle Art zu behandeln. Und Regisseur Michael Niavarani gelingt mit seinem Stück etwas, woran viele andere scheitern: gekonnt lustig zu sein – und das völlig ohne Zwang. Ein Abend, der die Lachmuskeln der Besucher ordentlich beansprucht.

Kronen Zeitung

In der zweiten Hälfte nahm das Stück an Pointen und Slapstickmomenten allerdings dermaßen an Fahrt auf, dass das Publikum gar nicht mehr aus dem Zwischenklatschern und Lachen heraus kam. Entsprechend begeistert applaudierte es dann auch am Ende.

APA

Der Meister des Kabaretts zeigt bei dieser Coproduktion mit dem Globe Wien und dem Theater im Park am Belvedere einmal mehr sein Können: temporeiche, pointierte Dialoge gepaart mit Slapstick-Szenen und gestenreichem Schauspiel sorgen im Bühnenbild von Eva Musil für einen überaus kurzweiligen und amüsanten Theaterabend, bei dem dennoch der Tiefgang nicht fehlt. Denn es werden auch viele ernste Themen mitverhandelt: Recht und Religion, Asyl, Vorurteile, Feminismus, Freiheit und Radikalisierung.

DrehPunktKultur

Das Stück ist eine Gratwanderung zwischen politischer Korrektheit, Realismus und Absurdität. Eine rasante Verwechslungskomödie, die aber auch zahlreiche, spannende Denkanstöße gibt. Lachen hilft sicher als Therapie gegen religiösen Extremismus.

Dorfzeitung

Die Uraufführung im Landestheater feierte einen verdient umjubelten Erfolg. Eine Pointe jagt die nächste.

Traunsteiner Tagblatt

Mit subtilem Humor, immer spannend und ohne Durchhänger geht Niavarani heikle Themen an.

Die Furche