• Ensemble
    © Tobias Witzgall
  • Tina Eberhardt
    © Tobias Witzgall
  • Hanno Waldner
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  • Tim Oberließen
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  • Janina Raspe und Tim Oberließen
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  • Janina Raspe und Hanno Waldner
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  • Tim Oberließen, Hanno Waldner, Janina Raspe und Tina Eberhardt
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  • Hanno Waldner
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  • Tina Eberhardt
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  • Janina Raspe
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  • Ensemble
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  • Hanno Waldner, Janina Raspe, Tim Oberließen und Tina Eberhardt
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  • Janina Raspe, Hanno Waldner und Tim Oberließen
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We Should All Be Feminists

Chimamanda Ngozi Adichie / Lea Mantel / Sarah Henker

Uraufführung: 20.09.2019 / Kammerspiele

Inhalt

Chimamanda Ngozi Adichies Rede bei der TEDxEuston-Konferenz 2012 hat Wellen geschlagen – und nicht nur in feministischen Kreisen. Auf der Basis mehrerer Anekdoten aus ihrem eigenen Leben zieht sie scharfsinnige Erkenntnisse über Geschlechterverhältnisse in der Gesellschaft, prangert an, dass wir unseren Mädchen den Selbsthass an- und unseren Buben die Menschlichkeit aberziehen, und fragt sich, warum Männer Angst vor erfolgreichen Frauen haben – und warum von Frauen erwartet wird, darauf Rücksicht zu nehmen.

Adichie stößt mit ihrer Selbstbezeichnung als Feministin an mehrere Ecken. Feministinnen seien nichts als wütend, unafrikanisch, männerhassend. Eine Reihe von Vorwürfen, die Adichie nicht sonderlich interessieren, denn: Man muss auch mal anecken. Und ja, über manche Dinge darf (und sollte!) man als Frau zornig sein.

Chimamanda Ngozi Adichie (*1977) ist eine nigerianische Schriftstellerin. Sie studierte in den USA unter anderem Politikwissenschaften und Afrikanistik. Neben ihren politischen Reden „The Danger of a Single Story“ (2009) oder „We Should All Be Feminists“ (2012) veröffentlichte sie außerdem zahlreiche Romane; zu den bekanntesten zählen „Blauer Hibiskus“ (2003), „Die Hälfte der Sonne“ (2006) und „Americanah“ (2013).

Mit der Bühnenadaption von „We Should All Be Feminists“ bringen Autorin Lea Mantel und Regisseurin Sarah Henker einen inspirierten Dialog zum Thema Feminismus auf die Bühne der Kammerspiele. Sie spüren den verschiedenen Thesen in Adichies Rede nach und entwickeln gemeinsam mit den Schauspielenden eigene Fantasien dazu – mit neuen Texten, Erfahrungen und Fragen. Ein Überfluss an Themen und Problematiken, der vor allem zu weiterem (gemeinsamen!) Nachdenken und Handeln anregen soll.

Sarah Henker studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und inszenierte in der Spielzeit 2018/2019 die „Amoralischen Einakter“ im Rahmen des Autorentheaterfestivals „Freispiel“ am Salzburger Landestheater. Lea Mantel studiert seit 2016 Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin und arbeitet seit der Spielzeit 2018/2019 als Hausautorin und Dramaturgin am Salzburger Landestheater.