Annemarie Kremer

Oper

Die niederländische Sopranistin Annemarie Kremer studierte Gesang, Klavier und Tanz in Maastricht und debütierte als Ilia („Idomeneo“) am Theater Aachen.

Seit ihrem Debut 2011 in der Titelpartie von Richard Strauss’ „Salome“ an der Wiener Volksoper hat sich Annemarie Kremer zu einer der profiliertesten Interpretinnen komplexer Strauss, Wagner und Puccini-Partien entwickelt. So sang sie höchst erfolgreich die Titelpartie in Richard Strauss´ „Salome“ an der Wiener Volksoper, in São Paulo, Peking, Moskau, Hong Kong, am Teatro San Carlo Napoli, an der Ungarischen Staatsoper, am Aalto Theater Essen, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und am Niedersächsischen Staatstheater Hannover.

Mit ihrer Interpretation der Titelpartie von Bellinis „Norma“ bei ihrem Großbritannien-Debüt an der Opera North (2012) erlangte sie triumphale Erfolge. Für diese mit dem TMA-Award ausgezeichnete Produktion wurde sie als Sängerin des Jahres 2012 vom Opernmagazin „Opernwelt“ und der International Opera Oscars nominiert. Mit derselben „Norma“-Produktion gab sie 2014 am Theater Chemnitz ihr Deutschland-Debüt.

Zu ihrem Repertoire gehören die Titelpartien von „Agrippina“, „Madama Butterfly“, „Luisa Miller“, „Manon Lescaut“, „Médée“, „Norma“, „Rusalka“, „Salome“, „Tosca“ und „Turandot“. Außerdem Micaëla („Carmen“), Marie („La Fille du Régiment“), Maddalena di Coigny („André Chenier“), Ursula („Mathis der Maler“), Heliane („Das Wunder der Heliane“), Hanna Glawari („Die lustige Witw“), Donna Anna und Donna Elvira („Don Giovanni“), Ilia („Idomeneo“), Vitellia („La clemenza di Tito“), Contessa („Le nozze di Figaro“), Feldmarschallin („Der Rosenkavalier“), Rosalinde („Die Fledermaus“), Mina („Arolda“), Giselda („I Lombardi alla prima crociata“), Desdemona („Otello“), Elisabeth („Tannhäuser“) und Isolde („Tristan und Isolde“).

Jüngste Engagements umfassen Salome an der Ungarischen Staatsoper und am Nationaltheater Mannheim, Santuzza in Mascagnis „Cavalleria rusticana“ an der Opera Bergen, Isolde („Tristan und Isolde“) am Badischen Staatstheater in Karlsruhe und die Titelpartie in Korngolds „Violanta“ am Teatro Regio in Turin.

Zukünftige Engagements sind Giorgetta („Il Tabarro“) am Aalto Theater Essen, Marie („Wozzeck“) an der Opéra de Monte Carlo, Jenny („Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“) sowie die Titelpartie in „Das Wunder der Heliane“ an der Nederlandse Reisopera.

Gastspiele führten Annemarie Kremer an die Opernhäuser in Amsterdam, Berlin (Deutsche Oper), Chemnitz, Dortmund, Dresden, Essen, Frankfurt am Main, Freiburg, Graz, Hannover, Hongkong, Leeds, Leipzig, Linz, Monte Carlo, Moskau, Napoli, Oldenburg, Peking, São Paulo, Stockholm, Stuttgart, Waitsfield (USA), Wien, Wiesbaden, Wuppertal und Zagreb.

Annemarie Kremer hat mehrere CDs aufgenommen: Wolfgang Amadeus Mozart (Konzert-Arien, Messen, Geistliche Werke), Beethovens 9. Sinfonie, Gesamtaufnahmen von „Agrippina“ (Händel), „Das Wunder der Heliane“ (Erich Wolfgang Korngold) und Korngolds „Violanta“ auf DVD.

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