Kt. Flavio Salamanka

Kammertänzer / Choreographischer Assistent

Der brasilianische Tänzer erhielt seine Ausbildung in seinem Heimatland an der Academia Salamanka, der Academia de Ballet Karla Ferreira in Vitória, dem Stúdio de danças in Recife sowie in Deutschland an der Akademie des Tanzes Mannheim. Seit der Spielzeit 2003/2004 war er im Staatsballett Karlsruhe engagiert. 2005 erhielt er den Deutschen Tanzpreis „Zukunft“, 2006 avancierte er zum Ersten Solisten des Staatsballetts Karlsruhe und 2013 wurde ihm der Titel „Kammertänzer“ verliehen. Gastspiele führten ihn durch Deutschland, nach China, Korea, Spanien, Brasilien, Japan, Tschechien, Italien, Griechenland, Thailand, Großbritannien, Frankreich, in die Ukraine und nach Österreich zu den Salzburger Festspielen. Sein Repertoire umfasst alle wichtigen Rollen des klassischen und modernen Repertoires in Choreographien von u. a. Frederick Ashton, George Balanchine, John Cranko, Kenneth MacMillan, Jaroslav Slavický, Heinz Spoerli, Agrippina Vaganova, Hans van Manen, Youri Vámos, Christopher Wheeldon und Peter Wright. Zahlreiche Choreographen kreierten Partien für ihn, u. a. Ray Barra, Davide Bombana, Peter Breuer, Ralf Jaroschinski, Terence Kohler, Jörg Mannes, Tim Plegge und Humberto Teixera.

In Reginaldo Oliveiras Werken kreierte Flavio Salamanka die Rolle des Gefährten der Vorgeladenen in „Medea – Der Fall M.“ sowie Kitty im abendfüllenden Ballett „Anne Frank“. 2010 und 2012 stellte er bei der Stuttgarter Noverre-Gesellschaft sein eigenes Tanzstück „Burn it Blue“ vor, weiters choreographierte er den „Tanz der Stunden“ für die Opernproduktion „La Gioconda“ am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Zur Spielzeit 2017/2018 wechselte er zusammen mit dem Choreographen Reginaldo Oliveira an das Ballett des Salzburger Landestheaters. In der männlichen Hauptrolle in Reginaldo Oliveiras „Medea – Der Fall M.“ begeisterte er Presse und Publikum genauso wie als Prinz in Prokofjews „Cinderella“ und Tschaikowskys „Der Nussknacker“. In der Saison 2018/2019 kreierte er die Rolle des „Othello“ und 2019/2020 „Romeo“ in der Choreographie von Reginaldo Oliveira und stellte sich mit „Der kleine Prinz“ sowie Kreationen für die Internationale Ballettgala und „Mozart Moves!“ im Rahmen der Mozartwoche 2019 dem Salzburger Publikum als Choreograph vor.