Martin Andersson

Martin Andersson ist Videokünstler, Dokumentarfilmer, Multi-Media-Künstler, Jazzpianist und Naturwissenschaftler.

Er studierte Agrarwissenschaften und Ökologie an der ETH Zürich, Dokumentarfilm-Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg sowie Musik in Brasilien und Kuba. Seit 15 Jahren ist er als Videokünstler für Operninszenierungen und klassische Konzerte tätig, unter anderem für die Staatsoper Wien, die Opéra National in Strasbourg, die Staatsoper Stuttgart sowie die Ludwigsburger Schlossfestspiele. Dabei arbeitete er unter anderem mit Nicola Raab und Frank Castorf zusammen. Ausserdem realisierte er als Regisseur verschiedene Dokumentarfilme über soziale, kulturelle und ökologische Themen fürs Fernsehen.

Er spielt seit seinem sechsten Lebensjahr Klavier und interessierte sich von Anfang an für die improvisierte Musik, namentlich den Jazz. Mit verschiedenen Formationen sowie als Solopianst ist er in über 20 Ländern aufgetreten. Er komponiert Film- und Theatermusik und konzipiert Klang- und Videoinstallationen, unter anderem für die tschechische Nationalgalerie in Prag, die Berliner Malzfabrik sowie das internationale Festival "Theaterspektakel" in Zürich. Martin Andersson sieht sich als ganzheitlichen Künstler im Spannungsfeld zwischen Musik, Film und Naturwissenschaft. Der gebürtige Schweizer spricht sieben Sprachen und lebt und arbeitet seit 2016 in Dresden.

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