William Ferguson

Oper

Der aus Richmond, Virginia, stammende Tenor William Ferguson trat an der Santa Fe Opera als Caliban in der nordamerikanischen Erstaufführung von Thomas Adès' „The Tempest“ auf und sang in Sydney an der Opera Australia den Truffaldino in einer Neuproduktion von „The Love for Three Oranges“ - eine Aufnahme davon ist inzwischen bei Chandos erschienen. In New York sang Ferguson den Beppe in „I Pagliacci“ an der Metropolitan Opera sowie Candide, Nanki-Poo, den Leichenbestatter in „A Quiet Place“, Hérisson de Porc-Épic in „L'Étoile“ und den Elektriker in „Powder Her Face“ an der New York City Opera. Weitere Engagements umfassen Auftritte als George in „Our Town“ an der Central City Opera; Don Basilio/Curzio mit dem Los Angeles Philharmonic (unter der Leitung von Dudamel) und der Milwaukee Symphony (unter der Leitung von de Waart); Remendado, Spoletta und Guillot de Morfontaine an der Dallas Opera; eine szenische Produktion von Händels „Messiah“ mit der Pittsburgh Symphony (unter der Leitung von Honeck); „Powder Her Face“ beim Opéra Festival de Quebec; Andres in „Wozzeck“ beim Opera Festival of New Jersey; Male Chorus in „Rape of Lucretia“ an der Opera Memphis; Ferrando in „Così fan Tutte“ in Aspen; Fenton in „Falstaff“ und Gonzalve in „l'Heure Espagnole“ in Tanglewood (beide mit Maestro Ozawa); Bentley Drummle in „Miss Havisham's Fire“ am Opera Theatre of St. Louis; Frederick, Nanki-Poo und Jupiter in „Semele“ an der Opera Omaha; Frederick an der Virginia Opera; „Dido und Aeneas“ an der Gotham Chamber Opera, „Turandot“ an der Opera Philadelphia. In Europa war er sowohl im Palau de les Arts Reina Sofia in Valencia, Spanien, als auch im Teatro Massimo in Palermo, Sizilien, in „A Midsummer Night's Dream“ und am Salzburger Landestheater in Philip glass‘ „The Trial“ zu sehen. Er hat sowohl einen Bachelor als auch einen Master of Music von der Juilliard School erhalten.

Als leidenschaftlicher Konzertmusiker trat Ferguson mit dem American Symphony Orchestra, dem BBC Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, der Buffalo Philharmonic, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, der Houston Symphony, der Los Angeles Philharmonic, der Milwaukee Symphony, der Mostly Mozart Festival Orchestra, der Musica Sacra New York, dem National Symphony Orchestra, dem New Jersey Symphony Orchestra, der New York Philharmonic, dem Opera Orchestra of New York, der Oratorio Society of New York, dem Orchestra of St. Luke's, dem Radio Filharmonisch Orkest (Niederlande) und dem San Francisco Symphony Orchestra sowie den lokalen Sinfonieorchestern von Bellingham, Duluth, New Haven, Norwalk, Omaha, Orlando, Richmond, Santa Barbara, South Dakota, Wheeling und Winston-Salem. Außerdem ist er beim 92nd Street Y, dem Bard Music Festival, dem Marlboro Music Festival und dem New York Festival of Song aufgetreten. Zu seinen Preisen gehören der erste Platz im Solowettbewerb der Oratorio Society of New York, der Alice Tully Debut Recital Award und Auszeichnungen von Opera Index, der Bagby Foundation und dem Opera Orchestra of New York. Ferguson ist als Brian auf der Aufnahme und DVD von „Not The Messiah“ zu hören, einem Oratorium, das auf Monty Pythons „Life of Brian“ basiert und live in der Royal Albert Hall in London aufgenommen wurde.

In der Saison 2021/2022 wird er u. a. in „Carousel“ an der Central City Opera, in Konzerten und Kammermusik beim Bard Music Festival, der Spokane Symphony und dem CEWM in Massachusetts, in Solokonzerten in Virginia und Nebraska, bei der Weltpremiere von Matt Boehlers Oper „Fat Pig“ an der Victory Hall Opera und als Eisenstein in „Die Fledermaus“ an der Central City Opera auftreten.

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