SPIELZEIT 2018/2019

Das Amoralische, die bewusste Überschreitung dessen, was für den moralischen Konsens gehalten wird, der Verzicht auf das Gemeinsame und Verbindende, scheinen auf dem Vormarsch zu sein. Die rhetorischen Möglichkeiten der sozialen Medien schaffen eine neue Sichtbarkeit dieser einst eher im Verborgenen angelegten Tendenzen. Die im Theater verhandelten existentiellen Lebensentwürfe entstehen aus der Bereitschaft, Sehnsüchte und Realitäten durchzuspielen und die neu entstehenden Abbruchkanten und Grenzverschiebungen zu erforschen. Diesem Spannungsfeld, das schon Friedrich Schiller mit seinem Postulat an die Schaubühne als moralische Anstalt vermaß, widmen wir uns im Spieljahr 2018/2019.

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