2026/2027
Die Kunst der Versöhnung
Theater ist ein Ort der Versöhnung. Schon im griechischen Theater war es so, dass existenzielle, menschliche Schicksale zur Katharsis und politische und soziale Spannungen zur Versöhnung geführt wurden. Darin spiegelte sich auch der Wunsch nach Stabilität der Demokratie.
Das ist für uns Ansporn und Anreiz, dem Thema der Versöhnung in der Spielzeit 2026/2027 auf die Spur zu kommen. In einer Phase, in der immer mehr europäische und weltpolitische Stabilitäten in Auflösung sind, scheint es wichtig, dem Thema der Versöhnung, also der Auflösung von Spannungen und der friedvollen Einigung auf neue Perspektiven, eine Bühne zu geben. Gemeinsam mit unseren Protagonisten und künstlerischen Teams möchten wir in unseren Aufführungen einen Raum schaffen, in dem das gemeinsame Erleben und Reflektieren von Spannung und Entspannung, Konflikt und Versöhnung möglich ist.
