• Ben Becker und Tim Oberließen
    © Christina Baumann-Canaval
  • Nikola Rudle und Ben Becker
    © Christina Baumann-Canaval
  • Ben Becker
    © Christina Baumann-Canaval
  • Nikola Rudle und Ben Becker
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Nikola Rudle, Tim Oberließen und Christoph Wieschke
    © Christina Baumann-Canaval
  • Tim Oberließen, Nikola Rudle und Christoph Wieschke
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Ben Becker
    © Christina Baumann-Canaval
  • Ben Becker
    © Christina Baumann-Canaval
  • Christoph Wieschke und Tim Oberließen
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Christoph Wieschke und Tim Oberließen
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Christoph Wieschke und Tim Oberließen
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Nikola Rudle und Tim Oberließen
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Ben Becker
    © Christina Baumann-Canaval
  • Ben Becker und Tim Oberließen
    © Christina Baumann-Canaval
  • Tim Oberließen und Ben Becker
    © Christina Baumann-Canaval
  • Ben Becker
    © Christina Baumann-Canaval
  • Ben Becker
    © Christina Baumann-Canaval
  • Nikola Rudle
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Christoph Wieschke, Nikola Rudle und Komi Mizrajim Togbonou
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Nikola Rudle
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Nikola Rudle, Christoph Wieschke, Ben Becker und Tim Oberließen
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Nikola Rudle
    © Christina Baumann-Canaval
  • Ben Becker
    © Christina Baumann-Canaval
  • Ben Becker und Komi Mizrajim Togbonou
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Ben Becker
    © Christina Baumann-Canaval
  • Ben Becker
    © Christina Baumann-Canaval

Caligula

Albert Camus

Revival 06/09/2019 / Salzburg State Theatre

Synopsis

“Ben Becker explores all shades of expressiveness.” Süddeutsche Zeitung

The primary motivation of this tyrannical ruler is a taste for the amoral – and the desire to one day own the moon. “Caligula” narrates the tragedy of excessive hunger for power. Emperor Caligula, who is obsessed with the quest for the absolute, is not a brutal despot, but a scheming, intellectual criminal who keeps pushing his subjects as if in an experiment to see how much they will take. When he is finally killed by the daggers of the conspirators, his last words are, “I live. I live.” – an indirect appeal that the obligation to resist never dies.

Duration: 1 h 30 min / no break

Introductory Talk: 30 and 45 min before begin

Reviews

Ben Becker gelingt aber mehr, als markige Sätze aus sich herauszuwuchten. Einmal blitzt unter der Oberfläche dieses Unerbittlichen so etwas wie Trauer hervor – oder war es Verzagen? Oder gar das, was in diesem schonungslosen Denkgerüst der Freiheit von Gott und Sinn keinen Platz haben darf: Sehnsucht?

Salzburger Nachrichten

Die Ouvertüre ist eine harte, düstere, rythmisierte Bilderfolge aus dem benachbarten Mirabellgarten, dann tritt Caligula auf, weißer Eisbärmantel, weißer Anzug, weißes Hemd. Seine Geliebte und Schwester Drusilla ist tot, und aus einem zuvor liebenswerten Kaiser wird ein Tyrann. Er will das Unmögliche, will den Mond und will Venus sein, er enteignet die Patrizier, lässt ein paar von denen umbringen, zettelt eine Hungersnot an, propagiert die reine Freiheit, leugnet die Götter, aber damit auch die Menschen. Die Grunderkenntnis: „Die Menschen sterben und sind nicht glücklich“. Das ist die Dystopie in Reinkultur, über die Camus später selbst lächelte wegen ihrer Einfalt. Aber diese ist auch die Kraft des Textes.

Süddeutsche Zeitung

Ein Wassergraben trennt das Publikum von Caligula, das ist schon mal beruhigend, denn so raubtierhaft, wie Ben Becker den römischen Kaiser spielt, ist jederzeit mit einem Blutbad zu rechnen.

BR Rundfunk

Eindringlich donnert Ben Beckers sonore Stimme von der Bühne. „Herrschen heißt ausbeuten“. Die Titelfigur aus Albert Camus‘ Drama Caligula ist eine Paraderolle für Becker, der stimmgewaltig und ausdauernd die Premiere am Sonntagabend am Salzburger Landestheater dominiert.

Marike Moiteaux und John von Düffel verzichten in der Inszenierung auf Effekthascherei durch Kunstblut. Die Regisseure lassen den Text wirken. Die Gedanken an aktuelles Weltgeschehen kommen ganz von allein.

Der Standard