• Pedro Pires, Alexander Korobko und Márcia Jaqueline
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Márcia Jaqueline und Anna Yanchuk
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  • Márcia Jaqueline, José Flaviano de Mesquita Junior und Pedro Pires
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Pedro Pires, José Flaviano de Mesquita Junior und Alexander Korobko
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  • Isabella Kozousek und Karine de Matos
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  • Márcia Jaqueline
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  • Karine de Matos
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  • Márcia Jaqueline, Anna Yanchuk und Ensemble
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  • Anna Yanchuk
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Anna Yanchuk, Karine de Matos und Ensemble
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  • Anna Yanchuk, Márcia Jaqueline und Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Marian Meszaros, Cristina Uta und Ensemble
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  • Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Alexander Korobko, Iure de Castro, Florient Cador  und Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Alexander Korobko, Iure de Castro, Florient Cador und Ensemble
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Cristina Uta und Ensemble
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  • Pedro Pires und Ensemble
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  • Ensemble
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  • Alexander Korobko, Kt. Flavio Salamanka, Cristina Uta und Pedro Pires
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  • Márcia Jaqueline
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  • Kt. Flavio Salamanka
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  • Kt. Flavio Salamanka und Márcia Jaqueline
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  • Kt. Flavio Salamanka und Ensemble
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  • Ensemble
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  • Márcia Jaqueline und Kt. Flavio Salamanka
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Kt. Flavio Salamanka und Márcia Jaqueline
    © Anna-Maria Löffelberger
  • Kt. Flavio Salamanka und Márcia Jaqueline
    © Anna-Maria Löffelberger

Cinderella

Sergej Prokofjew / Peter Breuer

Ballet in three acts / based on literary motifs by Charles Perrault

Premiere: 03/02/2018

Synopsis

All Cinderella ever gets from her angry stepmother and selfish step sisters are orders and humiliation. But because of her selfless character and her continual readiness to help others, a fairy godmother grants the girl’s greatest wish: to attend the royal ball. In a marvellous dress, Cinderella dances until midnight with the Prince, who only has eyes for her. By the time the clock has struck twelve, however, she must be back in her dreary everyday life. In her hasty last-second flight, Cinderella loses a shoe – the only shred of hope for the loved-up Prince who immediately starts looking for the mysterious beauty.

A dress, a shoe, a chiming clock – here, Cinderella dances through her romantic story. Sergei Prokofiev’s full-length ballet, which premiered on 21 November, 1945 at the Bolshoi Theatre in Moscow, combines dance, magic and a fairytale world with the composer’s personal modern views. Prokofiev wanted Cinderella to be more than just a fairytale character, but “a real person, feeling, experiencing and moving among us.” This is why in the Russian composer’s ballet the plot focuses on the dialogue between good and evil, with surprising results.

Together with “Romeo and Juliet”, “Cinderella” is one of Prokofiev’s (1891–1953) most popular ballet compositions. His music sounds both humorous and bizarre, with pointed rhythms, and uses motifs that reflect the emotional states of the protagonists. The musical imagery of his composition toys with the fairytale theme. In the second act, Prokofiev also makes an ironic self-reference and cites motifs of the popular March from his opera “The Love for Three Oranges”.

As with his successful production of “Swan Lake” in 2014, Peter Breuer again stages a major narrative ballet together with his set and costume designer Bruno Schwengl at the House for Mozart. The production promises another interesting contemporary interpretation of a fairytale that many of us grew up with. Leslie Suganandarajah acts as musical director, introducing himself to Salzburg audiences for the first time.

In cooperation with Europaballett St. Pölten

Reviews

"Schon 2014 schaffte Peter Breuer in seiner „Schwanensee“-Choreographie einen großen Erfolg, mit „Cinderella“ von Sergej Prokofjew bahnt sich aktuell ein ebensolcher an. Die Produktion setzt auf eine konzentriert sachliche Bühnen-Ästhetik und den dadurch umso intensiver durchgeformten Tanz.

Peter Breuer ließ sich auf eine konkrete Verortung nicht ein, sondern widmete alles der Wirkmacht der Tanzbilder und Körpererzählungen. Denn die Geschichten von Traurigkeit und Sehnsucht, Wirklichkeit und Träumen, Hoffnung und Erfüllung setzen in jeder, auch abstrakten Form ein bewegendes Fließen der Sinne in Gang. Das haben Márcia Jacqueline und Flavio Salamanka, Pedro Pires, Alexander Korobko, Christina Uta und die Co-Compagnie groß applaudiert im Haus für Mozart zuwege gebracht. Leslie Suganandarajah dirigierte das Mozarteumorchester.“

Kronen Zeitung

"Márcia Jacqueline ist Salzburgs neue Tanz-Prinzessin. An ihrer Seite: ihr kongenialer Landsmann Flavio Salamanka. Mit der Verpflichtung des neuen Solisten-Paares ist dem Landestheater ein Coup gelungen. Im Pas de deux verschmelzen die beiden zu einer organischen Einheit, reichern technische Perfektion mit südamerikanischer Leichtigkeit an.

Die Strahlkraft dieses Duos weiß Peter Breuer zu nutzen. Der langjährige Salzburger Ballettchef hat sich Zeit gelassen, ehe er seiner schier endlosen Reihe an Choreografien nun Prokofjews Spätwerk aus dem Jahr 1945 hinzufügt. [...] Bereits am Grab der Mutter treffen die böse Stiefmutter (Christina Uta) und die gute Fee (Anna Yanchuk) aufeinander – technisch exzellente Antagonistinnen über den zweieinhalbstündigen Abend hinweg. Ausstatter Bruno Schwengel steuert dazu elegante Fashion im 20er-Jahre-Look. Für Slapstick sorgen die beiden Stiefschwestern – mit männlichen Solisten besetzt. Der großgewachsene Alexander Korobko wirkt mit blonder Mähne und kräftigem Bizeps wie ein Frauen-Cyborg, der die Tanzpartner reihenweise durch den Saal schleudert.

Zu einem wahrhaft großen Balletterlebnis trägt die Live-Musik aus dem Orchestergraben entscheidend bei. Das Mozarteumorchester unter der Leitung von Leslie Suganandarajah treibt nicht nur die Prokofjew´sche Motorik voran, es schält zwischen all den Ecken und Kanten dieser Musik auf den romantischen Klangzauber heraus.“

Salzburger Nachrichten

"Mit Sergej Prokofjews "Cinderella" hat sich Peter Breuer wieder stark gemacht für ein abendfüllendes Handlungsballett. Als Spielstätte hat das Salzburger Landestheater dafür das Haus für Mozart erkoren. Der große Bonus ist dabei nicht nur die geräumigere Bühne, sondern vor allem das Mozarteumorchester im Graben, das unter der schwungvollen Leitung von Leslie Suganandarajah die Tänzer in die klangintensiven musikalischen Qualitäten von Prokofjews Musiksprache bettet.

Tänzerisch herausragend ist das Protagonistenpaar, besonders Flavio Salamanka als Prinz und die Cinderella der Márcia Jaqueline. Breuers Cinderella-Geschichte beginnt, nur mit Klavierklängen untermalt, mit dem Vorspiel von Krankheit, Tod und Bestattung der Mutter (Larissa Mota), woran sich die Hochzeit des Vaters (Marian Meszaros) mit der Stiefmutter (Cristina Uta) anschließt. Cinderellas Patentante (Anna Yanchuk) wandelt sich zur guten Fee, die dem übel mitgespielten Aschenputtel die Teilnahme am Ball des Prinzen möglich macht. Am schönsten wirkt die Bühne ohne Kulissen, nur in strahlendes Licht getaucht vor hellem Hintergrund oder wenn sie am Ende das glückliche Paar sozusagen in den blauen Himmel hineintanzen lässt.“

Reichenhaller Tagblatt

„Die optimale Ausstattung und die zeitlosen Kostüme von Bruno Schwengl lassen nach dem Motto „weniger ist mehr“ dem Tanz viel Raum auf der großen Bühne im Haus für Mozart. So kann die Choreografie voll zu Geltung kommen. […] Kammertänzer Flavio Salamanka ist der gutaussehende, charmante Traumprinz. Er reüssiert nicht nur als eleganter technisch souveräner Tänzer. Er begeistert auch durch seine hingebungsvolle ausdrucksstarke Verkörperung der Rolle. Eine Idealbesetzung! Márcia Jaqueline ist als Cinderella zunächst fast schüchtern, bevor sie sich in den Prinzen verliebt und glaubhaft den Überschwang ihrer Liebesgefühle vermittelt. Auch tänzerisch gefällt sie sehr. Die beiden sind ein so schönes harmonisch agierendes Paar! […] Das Publikum zeigte große Begeisterung mit trampelnden Füßen und heftigem Beifall.“

Der neue Merker